Eschweiler - Kämmerling will sich erneut zum Landtagskandidaten wählen lassen

Kämmerling will sich erneut zum Landtagskandidaten wählen lassen

Von: ran
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Möchte einen zweiten Anlauf n
Möchte einen zweiten Anlauf nehmen, für die SPD in den Landtag einzuziehen: Stadtverbandsvorsitzender Stefan Kämmerling. Foto: Röchter

Eschweiler. Vor zwei Jahren fehlten ihm 541 Stimmen und damit 0,83 Prozent. Am 13. Mai möchte Stefan Kämmerling nun den zweiten Versuch unternehmen, für die SPD in den Landtag einzuziehen.

Einen Schritt in diese Richtung unternahm der Stadtverbandsvorsitzende nun am Samstagmorgen im Talbahnhof. Dort sprachen ihm die Eschweiler Sozialdemokraten während ihrer gebündelten Mitgliederversammlung der Ortsvereine einstimmig das Vertrauen aus und empfahlen den Mitgliedern der Kreiswahlkonferenz des Unterbezirks, die am kommenden Mittwoch, 28. März, ab 19.30 Uhr in der Festhalle Dürwiß stattfinden wird, Stefan Kämmerling zum Landtagskandidaten für den Aachener Südkreis zu wählen.

„Die Nachricht von der Auflösung des Landtags hat uns am 14. März wohl alle wie der Blitz getroffen. Gefühlte fünf Minuten später rief mich unser Unterbezirksvorsitzender Martin Peters an und fragte mich, ob ich erneut kandidieren wolle. Ich habe sofort zugesagt”, berichtete Stefan Kämmerling „seinen” Genossen. „Nun steht uns etwas Tolles bevor, nämlich Wahlkampf”, blickte der designierte Kandidat nach vorne. Im Vergleich zu vor zwei Jahren sei die Ausgangsposition aber deutlich besser.

„Unsere Inhalte sind genauso gut, zusätzlich können wir aber eine saftige Bilanz der Minderheitsregierung vorweisen.” Dazu zählt Stefan Kämmerling die Abschaffung der Studiengebühren, die Einführung eines beitragsfreien Kita-Jahres, den Stärkungspakt Stadtfinanzen sowie den Ausbau des U3-Betreuungsangebots. „Kämpfen wir zusammen, werden wir erfolgreich sein”, ist er überzeugt.

Bürgermeister Rudi Bertram rief Stefan Kämmerling auf, im Falle seines Einzugs in den Landtag, das Thema Kommunalfinanzen weiterhin im Fokus zu behalten. „Die Landtagswahl am 13. Mai wird richtungsweisend für die Kommunen sein. Momentan steuern alle Kommunen nämlich darauf zu, ab 2017 oder 2018 über keinerlei Vermögen mehr zu verfügen”, beschrieb der Verwaltungschef die Situation drastisch.

Abschließend wurden die Delegierten der Ortsvereine für die Kreiswahlkonferenz gewählt:

Ortsverein Süd: Nicole Bündgen, Tobias Hahn, Heinz Thoma; Ortsverein Mitte: Stefan Kämmerling, Thomas Ladwig, Jörg Löschmann, Ugur Uzungelis; Ortsverein Kinzweiler: Ludger Leister; Ortsverein Dürwiß: Sylvia Binkowski, Ingrid Gehlen, Leo Gehlen, René Maaßen; Ortsverein Weisweiler: Angelika Köhler, Otto Zimmermann; Ortsverein West: Hans Günter Bömeke, Lars Nieveler, Regina Rehahn.
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