Junge Franzosen vertiefen die Partnerschaft

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Internationale Begegnung: Eine Woche lang waren Jugendliche aus Wattrelos in Eschweiler zu Gast, um sich mit anderen Jugendlichen auszutauschen.

Eschweiler. Kaum waren sie da, sind sie auch schon wieder weg. Eine Woche lang waren Jugendliche aus Eschweilers französischer Partnerstadt Wattrelos jetzt zu Gast, um sich die Indestadt anzusehen und sich mit anderen Jugendlichen auszutauschen. Bei ihrer Ankunft wurden die Gäste aus Frankreich auf dem neuen Jugendzeltplatz in Dürwiß, direkt neben dem Freibad, empfangen.

Bis zum Mittag hatten Handwerker noch die Außenbeleuchtung des neuen Zeltplatzes fertig gestellt.

Mit einem thailändischen Essen und einer Nachtwanderung um den Blausteinsee begann am Abend der Jugendaustausch der beiden Partnerstädte. In Empfang genommen wurden die Gäste von der Jugendamtsleiterin Gabi Brettnacher und den beiden Mobilen Jugendarbeitern Nicole Hillemacher und Olaf Tümmeler, beide waren auch hauptverantwortlich für die Organisation der Woche.

Nach dem Mehrgenerationentag am Dienstag, den der Bürgermeister der Stadt Eschweiler, Rudi Bertram, auch zum Anlass nahm, die französischen Freunde in der Indestadt willkommen zu heißen, wo die Naturfreunde aus Eschweiler zum Boule spielen einluden und der Minigolfplatz samt Klettergarten genutzt wurde, stand am Mittwoch eine ganztägige Fahrt nach Aachen auf dem Programm.

Der Kletterwald in Aachen stellte manchen Jugendlichen auf eine harte (Mut)-Probe. Nach dem Mittagessen stand eine kleine Stadtbesichtigung mit Besuch des Öcher-Bend auf dem Programm. Der Tag wurde mit einer Runde Bowling am Abend abgerundet.

Der Blausteinsee wurde am Donnerstag von den Jugendlichen beider Städte ins Visier genommen. Der Segelclub aus Eschweiler hatte zu einem Schnupperkurs eingeladen. Die Jugendlichen aus Wattrelos waren von der Herzlichkeit und hervorragenden Betreuung des Segelklubs beeindruckt.

Das Team um den Vorsitzenden Kico Schmidt hatte sich wirklich viel Mühe gemacht, um den Jugendlichen einen unvergessenen Vormittag am Blausteinsee zu bescheren. Nach einem kleinen Imbiß sprangen die Jugendlichen bei Hochsommerlichen Temperaturen zur Abkühlung in den See.

Wie gefährlich es auf einem Zeltplatz sein kann, mussten alle Beteiligten am Donnerstagabend erleben. Als das schwere Unwetter seinen Lauf nahm, wurde kurzerhand entschieden, das Lager und den Abschlussabend in den städtischen Kinder- und Jugendtreff „Oase” zu verlegen.

Die beiden Mobilen Jugendarbeiter zogen bei der Verabschiedung ein durchweg positives Fazit. Dabei dankten sie besonders dem Engagement von Robert Lehambre und „seinem” SC Bewegung Laurenzberg, der sein Vereinsheim für das Frühstück zur Verfügung stellte, dem städtischen Bäderpersonal des Freibades in Dürwiß, die während der Woche immer mit Rat und Tat behilflich waren, dem Betreuungsteam der Eschweiler Jugendlichen, Melanie Lehnhoff, Dag Weidenhaupt, Marc Rotheut und Sarah Medic.

Ein großes Dankeschön gebührt auch Carlos Da Mota, denn der 72- Jährige zählt mittlerweile zum Inventar der Mobilen Jugendarbeit in Eschweiler und ist mit seinem Verständnis und seiner offenen Art für die Jugend, aber auch mit seinem aktiven Engagement ein Vorbild für alle Generationen.

Ein großes Dankeschön geht auch an Zoran Medic vom Auenland in Mulartshütte, der den Jugendlichen drei große Zelte während der Woche zur Verfügung gestellt hat.

Schließlich muss man aber drei Personen besonders lobend erwähnen: Sonja Vrhovcevic, Marlene Hillemacher und Maria Abels haben während der ganzen Woche bestens für das leibliche Wohl der Jugendlichen und ihrer Betreuern gesorgt.

Der nächste Austausch zwischen Jugendlichen aus Eschweiler und Jugendlichen aus Wattrelos steht schon bald an. In den Herbstferien werden junge Eschweiler den Gegenbesuch antreten und in die Partnerstadt in Frankreich fahren.
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