Jugend-Soccer-EM: England schlägt Deutschland im Finale

Von: tim
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Die Teilnehmer hatten sichtlich viel Spaß an der 6. Soccer-Europameisterschaft auf dem Eschweiler Marktplatz. Foto: Timo Müller
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Deutschland und England (Hemden) im Finale: Mit vier Toren Vorsprung gewannen die „Jungs von der Insel“. Foto: Timo Müller
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Ein „spanischer“ Spieler in dem spannenden Finale gegen Italien. Foto: Timo Müller

Eschweiler. England ist Fußballeuropameister! Die Mannschaft mit den drei Löwen auf den Trikots konnte zum ersten Mal in ihrer Geschichte den begehrten Titel in einem torreichen Finale, ausgerechnet gegen Angstgegner Deutschland, erkämpfen. Mit 10:6 gewannen die Engländer am Sonntag bei bestem Fußballwetter den Pokal auf dem Eschweiler Marktplatz. Aber keine Angst, liebe Fußballfans.

Bei der angesprochenen Fußballeuropameisterschaft handelt es sich (natürlich) um die 6. „Street-Soccer-EM“, die die Mobile Jugendarbeit des Jugendamtes der Stadt Eschweiler gemeinsam mit dem Stadtsportbund Eschweiler und dem Regiosportbund Aachen, am Wochenende auf dem indestädtischen Marktplatz veranstaltete.

Rund 60 Jugendliche aus den drei Altersklassen 12 bis 15 Jahre, 15 bis 18 Jahre und 18 bis 25 Jahre hatten sich zu dem spannenden Turnier angemeldet. Auch eine Mädchenmannschaft hatte sich eingeschrieben, stand jedoch aufgrund Ermangelung weiterer Mädchenteams außer Konkurrenz, und spielte dann einfach kurzerhand bei den 12- bis 15-jährigen Jungs mit. Die Teams, die aus mindestens drei Spielern bestanden, wurden nach Losverfahren den an der Fußball-EM im Juli teilnehmenden Ländern zugeordnet.

Ein 15:5 zum Auftakt

Am Freitag fiel dann der Anpfiff zum ersten Spiel zwischen der Schweiz und Rumänien. Und es fielen gleich reichlich Tore. 15:5 siegte Rumänien. Die Gruppenspiele dauerten jeweils zehn Minuten, die Finalspiele, die am Sonntag ausgetragen wurden, fochten die Teams in je zwei Halbzeiten à sechs Minuten aus. Immer unter den wachenden Augen von Helmut Brief, Carlos Da Mata oder einem der anderen ehrenamtlichen Schiedsrichter, die jedoch nur im Notfall eingriffen, da die Begegnungen nach dem „Fair-Play-Prinzip“ ausgefochten wurden.

Das heißt, dass die Spieler sich erst einmal selbst um die Einhaltung der Regeln kümmern. Das hat wie bei den vorherigen Auflagen auch bei den hochsommerlichen Temperaturen 2016 richtig gut geklappt. Der eine oder andere Profifußballer könnte sich daran ein Beispiel nehmen.

Insgesamt fielen an diesem Fußballwochenende auf dem Markt ganze 397 Tore. Doch nicht nur die Mannschaft der Engländer, die aus den Spielern Bedy Daniel, Danny Wolff und Nassim Mhamdi bestand, die in der Altersklasse der 18- bis 25-Jährigen den Titel holte, hatte am Sonntag Grund zum Feiern. So setzte sich auch das rumänische Team, bestehend aus Nassem Salim Kagal, Arsulan Mohammed Sheik, Madjid Seidou und Steve Taylor, gegen die Konkurrenz bei den 12- bis 15-Jährigen durch, und gewann den Titel in einem spannenden Endspiel gegen die Schweiz mit 8:5. Bei den 15- bis 18-jährigen Fußballern hieß der Sieger am Ende Italien. Hier konnten sich Serhat Cetinkaya, Mehmet Ülger, Hakan Güven, Enes Sürücü und Abdulkadir Kalayci gegen die spanische Mannschaft durchsetzen, und gewannen das Finale mit 9:6.

Im Anschluss an die Finalspiele ging es dann zur Siegerehrung. Bürgermeister Rudi Bertram, gleichzeitig Schirmherr der „Street-Soccer-Europameisterschaft“, beglückwünschte die Siegermannschaften und überreichte den sichtlich stolzen Spielern Pokale, Medaillen und Urkunden, sowie kleine Präsente in Form von Fußbällen und Freizeitgutscheinen. Auch die außer Konkurrenz stehende Mädchenmannschaft, bestehend aus Jana Krahe, Elisa Koch, Anna Greven, Lana Hunscheidt und Lucy Bulas, die zur Zeit der Siegerehrung leider nicht mehr anwesend war, wird ihren Pokal noch im Nachhinein erhalten. „Mein ausdrücklicher Dank geht an die ehrenamtlichen Helfer und Schiedsrichter, die dieses Turnier erst möglich gemacht haben“, sagte Bertram.

Auch den Marktwirten, die im Laufe des Wochenendes den einen oder anderen Fußball in ihrer Außengastronomie wiederfanden, dankte der Bürgermeister sehr für ihr Verständnis.

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