Eschweiler - „Jugend musiziert zum Advent“: Kleine Virtuosen spielen groß auf

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„Jugend musiziert zum Advent“: Kleine Virtuosen spielen groß auf

Von: jlm
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Virtuos: Die zehnjährige Zoé Freitag spielt mit Myrian Audin den ersten Satz aus Vivaldis Concerto a-moll. Foto: Julia Meuser

Eschweiler. Der Dezember ist gekommen, Weihnachten steht vor der Tür: Zu diesem Anlass brachten Jugendliche ein kleines Konzert unter dem Titel „Jugend musiziert zum Advent“ dar. Viele waren nach Röhe in die Kirche St. Antonius gekommen, um den Klängen der Violinen und der Orgel zu lauschen.

Veranstalter dieses Festes war die Pfarre St. Peter und Paul, Gemeindezentrum St. Antonius, die Konzeption unterlag Kantor Franz Surges, der die Orgel spielte. „Wir möchten sie auf den Advent einstimmen“, so der Musiker.

Martin Gruhlke, der den Kindern die eine oder andere kleine Geschichte rund um die Weihnachtszeit vortrug, führte durch das Programm. Nachdem Franz Surges das Konzert mit einem eigens komponierten Stück sowie dem Orgelchoral „Kündet allen in der Not“ (Max Reger) eröffnet hatte, betraten die kleinsten Musiker des Abends aus den Tagesstätten St. Theresia und St. Antonius den Altarraum. Sie sangen „In unserer Mitte brennt ein helles Licht“ (Franz Kett), „Öffnet Tor und Türen weit“ (Paul G. Walter) und „Zündet ein Lichtlein an“ (Gerda Bächli) und wurden dabei von Franz Surges an der Orgel begleitet.

Im Anschluss bewies Deborah Consten, zehn Jahre alt, ihr Können. Seit Mai diesen Jahres spielt sie Violine und trug ihren Gästen an diesem Abend „Guten Morgen, Herr Pinguin“, „Kleiner Paganini“ und „Schneeflöckchen“ vor. Simon Lingemann, fünf Jahre alt, nimmt seit neun Monaten Klavierunterricht und wagte sich zur Begeisterung seiner Zuhörer gleich an ein Spielstück in G-Dur von Daniel G. Türk. Den Anschluss machte Max Freitag am Violoncello – „ein bereits bekanntes Gesicht“, so Martin Gruhlke, denn dies war bereits sein zweiter Auftritt. Er spielte Marin Luthers „Vom Himmel hoch, da komm ich her“.

Schließlich folgte eine Orgel Choral-Veränderung „O Heiland reiß die Himmmel auf“ von Franz Surges sowie das „Praeludium C-Dur“ von Johann Ludwig Krebs. „Es ist immer schön, wenn man Musik macht, und es noch schöner, wenn man zusammen Musik macht“, erklärte Martin Gruhlke kurze Zeit darauf. Denn Laura Thülen, zwölf Jahre alt, an der Violine wurde von ihrem Vater an der Orgel begleitet. Sie begeisterten das Publik mit dem „1. Satz aus dem Concerto Nr. 2 G-Dur, Op 13“ von Friedrich Seitz. Savennah Heinemann gab daraufhin an der Violine mit dem Klassiker „Stille Nacht“ einen Ausblick auf Weihnachten. Nach zwei weiteren Stücken von Franz Surges an der Orgel folgte der große Auftritt von Zoé Freitag an der Violine. Begleitet von Myrian Audin spielte sie den ersten Satz aus dem Concerto a-Moll von Antonio Vivaldi und begeisterte die Zuhörer mit ihrem musikalischen Können. „Es ist immer schön, wenn Kinder im jungen Alter anfangen zu musizieren.“

Ein weiteres Konzert in der Röher Kirche zur Weihnachtszeit steht am 21. Dezember auf dem Programm: Das Wohltätigkeitskonzert „Die Krippe ist schon aufgestellt“ beginnt um 17 Uhr im Röher Gemeindezentrum St. Antonius.

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