Judoka feiern dritten deutschen Kata-Titel

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Einfach Spitze: Franz-Georg Hoettgen, Olaf Müller, Jörn Stermann-Sinsilewski und Volker Degenhart (von links).

Eschweiler. Fußball ist zwar auf Judomatten verpönt, aber auf den Deutschen Katameisterschaften Mitte Juni 2015 kann man sich schon einmal einen Begriff aus dem Fußball leihen. Im württembergischen Backnang fanden am 13. und 14. Juni die Deutschen Katameisterschaften im Judo statt.

Nach den Titeln 2013 und 2014 wollten Jörn Stermann-Sinsilewski und Volker Degenhart vom 1. Budo Club Eschweiler e.V. auch dieses Jahr wieder Deutsche Katameister werden und fuhren mit hohen Erwartungen und Erfolgsdruck in den Süden der Republik.

Verstärkt wurde das Eschweiler Team durch die amtierenden westdeutschen Landesmeister in der Juno-kata, Frenny Hoettgen und Olaf Müller. Samstagmittag kam die Stunde der Wahrheit. Zunächst starteten Jörn und Volker in der Kodokan-goshin-jutsu. Hierbei wollten die Beiden ihren Hauptwettbewerb Kime-no-kata (Form der Entscheidung) vorbereiten und auf nationaler Ebene ein ordentliches Bild abgeben, echte Siegchancen rechneten sie sich nur in ihrem Hauptwettbewerb aus.

Diese Einschätzung und auch diese Taktik sollten sich bei dem schwülen Wetter, bei ca. 30°C und kaum Luftbewegung in der Halle, bezahlt machen. Mit einem beachtlichen 5.Platz konnte man in den Wettbewerb einsteigen. Im Finallauf der Kime-no-kata konnten sich die Indestädter dann mit einer überzeugenden Leistung durchsetzen und den Titel zum 3. Mal in Folge nach Eschweiler holen.

Der zweite Tag der Wettbewerbe stand für den 1. Budo Club Eschweiler e.V. ganz unter dem Motto: „Finaleinzug von Frenny und Olaf und dann so weit wie möglich nach oben“.

Der erste Teil des Mottos wurde durch eine solide Leistung erfüllt und unter den Top 6 der Juno-kata waren wieder Eschweiler Katapaar zu finden. Trotz einer weiteren Leistungssteigerung im Finale sollte es aber am Ende um 7 Punkte (etwa 0,6 der Gesamtpunkte) an der Medaille vorbeigehen.

So hatten die Beiden ein lachendes Auge für ihre gezeigte Leistung und ein weinendes für den daraus leider nur resultierenden 5. Platz. Bei einer Konkurrenz mit einem amtierenden Weltmeister sollten die Tränen aber bald trocknen und der Stolz auf die gezeigte Leistung überwiegen.

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