Johannes Flöck gibt hilfreiche Tipps ab dem 50. Lebensjahr

Von: af
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Hatten viel Spaß und noch mehr zu lachen: der Comedian und Sänger Johannes Flöck mit seinem Publikum im Eschweiler Talbahnhof. Foto: Anna Fitscher

Eschweiler. Das mit dem Älterwerden ist ja so eine Sache. Die einen versuchen es zu verdrängen, andere wiederum verfallen in regelrechte Panik, entdecken sie das erste graue Haar. Man kann dem ganzen Thema aber auch anders gegenübertreten, etwa in der Art wie Johannes Flöck: mit viel Humor und einer ordentlichen Portion Selbstironie.

 „Neues vom Altern!“ heißt das Solo-Programm des 48-jährigen Comedians, welches er im Eschweiler Talbahnhof vorstellte. „Wenn man älter wird, sieht man die Welt ja mit anderen Augen – dank nachlassender Sehkraft“, meine Flöck zu Beginn seines Auftritts und brachte damit nicht nur die Brillenträger im Publikum zum Schmunzeln.

Johannes Flöck hatte viele hilfreiche Tips für sein Publikum mit dabei, die beim Älterwerden durchaus nützlich sein können. „Ich bin einfach in einem Alter, da gebe ich gerne Ratschläge“, meinte der Comedian. Diese Tips hatte Flöck aus Gesundheits-Apps und aus der „Rentner-Bravo“ – der Apotheken Umschau.„In der stand letztens, man soll viel singen, denn das ist gut für das Herz-Kreislauf-System“.

Dem Tipp aus der Apotheken Umschau kam Johannes Flöck dann gleich nach und sang eine umgedichtete Version von Rio Reisers Lied „König von Deutschland“. Der Titel des Songs hieß in Flöcks Variante „König der Alten“.

Johannes Flöck machte nicht nur als Sänger und Comedian eine außergewöhnlich gute Figur, sondern legte auch als älter gewordener Hip-Hopper, sozusagen als „Hip-Oppa“, eine glänzende Rap-Einlage hin, welche die Lachmuskeln der Publikums stark beanspruchte.

Ein weiterer Punkt den das Älterwerden mit sich bringt, sei ja auch die fehlende Beweglichkeit, meinte Flöck. So habe er sich letztens beim Fußballspielen, als der Ball auf ihn zugeflogen kam, gefragt „Wage ich es mit 48 noch, einen Fallrückzieher machen?“. Er wagte es nicht und der Ball landete mitten in seinem Gesicht. Auch beim Yoga, das Flöck zusammen mit seiner Freundin betreibt, zeigte sich die zunehmende Unbeweglichkeit. „Ich bin mir sicher: Ich kann mich nur nicht so gut dehnen, weil meine Haut noch so straff ist“, scherzte er.

So viele „Nachteile“ das Älterwerden auch hat – für Johannes Flöck ist eins klar: „Das Beste kommt erst noch!“. Schließlich beginnt laut ihm ab dem 30. Lebensjahr das Altsein für junge Menschen, und ab dem 50. Lebensjahr das Jungsein für Alte. Das Lachen des Publikums konnte man durchaus als Bestätigung für diese Hypothese verstehen.

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