Jetzt gehört die Straße den Jecken

Von: rpm
Letzte Aktualisierung:
Rudi Bertram
Mit dabei: Börjemeeste Rudi Bertram.

Eschweiler. Aachen? Für richtige Jecke ein weißer Fleck auf der Fastelovendslandkarte. Köln? Eine ernüchternde Stunde weit weg und völlig überlaufen. Der Geheimtipp für alle, die Wieverfastelovend so richtig ausgelassen feiern wollen, lautet: Eschweiler.

Hier schlägt das Herz des Straßenklarnevals - und das spätestens, seit Eschweiler Mundartbands unter der Federführung von Christian Leuchter mit Unterstützung von Sparkasse und unserer Zeitung rechtzeitig vor der Jahrtausendwende das „Jecke Tön”-Festival aus der Taufe hoben.

Zum 13. Mal greifen die Aushängeschilder indestädtischer Fastel-ovendsmusik heute auf der Bühne vor der Sparkasse in die Saiten. Beginn ist um 11.30 Uhr - das lässt den Jecken etwas Zeit, zuvor im Rathaus die freibiergekrönte Eröffnung des Straßenkarnevals hautnah mitzuerleben, ehe auf der Marienstraße gut drei Stunden lang so richtig die sprichwörtliche Post abgeht.

Unter der bewährten Moderation von Sparkassenleiter Lothar Müller geben sich diesmal fünf Gruppen auf der Bühne die „Klinke” in die Hand, um altbekannte Gassenhauer und brandneue Stimmungshits aus fremder wie auch eigener Feder zum Besten zu geben: die Inde-Singers, de Kröetsch, de Fröngde, Puddelrüh und Stabelsjeck - in welcher Reihenfolge auch immer. Sie alle garantieren eine mitreißende Reise durch die musikalischen Themen der rheinischen Fastelovend. Und natürlich darf dabei auch kräftig geschunkelt und mitgesungen werden.

Prinz mit von der Partie

Klar, dass dazu bei diesem Musikmarathon auch ab und zu die Stimme ein wenig „geölt” werden muss. Den Festivalbesuchern seien dazu die zahlreichen Getränkestände entlang der „Festivalmeile” empfohlen, die auch in diesem Jahr wieder mit günstigen Preisen punkten. Die Musik gibts bekanntlich wie immer zum Nulltarif. Kein Wunder, dass sich das „Jecke Tön”-Festival längst über Eschweiler hinaus weinen Namen gemacht hat und immer mehr Jecke aus der Städteregion und darüber hinaus nach Eschweiler lockt.

Einer, der es sich in keinem Jahr nehmen lässt, von der Sparkassenbühne aus die vieltausendköpfige Narrenschar zu grüßen, ist Eschweilers Narrenherrscher - in diesem Fall also Alfred III., der traditionsgemäß mit großem Gefolge die Bühne erobern wird wie Börjemeeste Rudi Bertram und die honorigen Herren des Karnevalskomitees. Dass auch Alfred und sein Bruder Gregor, Prinz und Zeremonienmeister, musikalisch etwas „drauf” haben und begnadete Sänger sind, dürfte jedem, der es noch nicht wusste, spätestens hier und heute klar werden.

Schöner als hier in der schunkelnden Gemeinschaft einiger tausend fröhlicher Jecken kann man einfach nicht in die heiße Phase der Tollen Tage starten: Seien auch Sie mit von der Partie! Wir freuen uns auf Sie!
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