Jetzt drängt die Städteregion auf die Ausweitung der Unterführung

Von: pan
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Vor allem Fußgänger und Radfahrer leben hier gefährlich: Der düstere Bahn-Tunnel am Sticher Berg ist gerade mal 7,63 m breit. Seit Jahrzehnten bemüht sich die Stadt um eine Entschärfung der kritischen Situation durch Aufwetung des Nadelöhrs. Jetzt aber schießt nach vorheriger Einigkeit die Städteregion quer. Foto: Rudolf Müller

Eschweiler. Das Nadelöhr zwischen Röthgen und Sticher Berg beschäftigt weiter die Politiker. Allerdings ist immer noch nicht bekannt, wann sich Städteregion, Stadt und die Deutsche Bahn AG auf eine sogenannte Eisenbahnkreuzungsvereinbahrung einigen. Die SPD will das Thema nun auch im Städteregionsrat forcieren.

Am 19. Juni soll der Bausausschuss zu der Lösung kommen, den Tunnel zu vergrößern.


Nach wie vor gestalten sich die Verhandlungen zäh, wie die Stadt betont. Die FDP-Stadtratsfraktion hatte vorgeschlagen, den Bahnübergang Jägerspfad erst dann endgültig zu schließen, wenn der Tunnel am Sticher Berg vergrößert wurde.


Die Verwaltung lehnt jedoch die Verknüpfung der Verfahren ab: Die Aufweitung der Bahnunterführung Stich sei erforderlich, weil die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer gefährdet sei. Die Schließung des Bahnübergangs am  Jägerspfad soll hingegen den Ausbau der Schnellbahnstrecke Köln – Paris beschleunigen.


Die Aufweitung des Tunnels wurde in den vergangenen Jahren vielfach angekündigt und immer wieder auf den Sanktnimmerleinstag verschoben. Die Stadtverwaltung begründet die Hängepartie mit dem komplizierten Verfahren, an dem zudem viele Behörden beteiligt sind. Neben der Stadt sind auch die Deutsche Bahn, die Städteregion und der Bund beteiligt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sei es darum nicht möglich, eine verbindliche Aussage zu treffen, wann es zur Unterschrift unter der Kreuzungsvereinbahrung komme, heißt es im Rathaus.

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