Eschweiler - Jenifer Schade schwenkt die Arbeitnehmer-Fahne

Jenifer Schade schwenkt die Arbeitnehmer-Fahne

Von: kaba
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Mit diesem Kernvorstand setzt sich die AfA Eschweiler für die Rechte von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen ein. Foto: Katja Bach
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Mit diesem Kernvorstand setzt sich die AfA Eschweiler für die Rechte von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen ein. Foto: Katja Bach

Eschweiler. Es soll ein weiterer Schritt in Richtung Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sein: Die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen, kurz AfA, findet in Eschweiler großen Zuspruch. Die Stadt ist industriell geprägt, und was einst selbstverständlich war, soll nun wiederbelebt werden.

So trafen sich am vergangenen Dienstag SPD Mitglieder, Gewerkschafter und natürlich Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, um eine neue Arbeitsgemeinschaft ins Leben zu rufen. Landtagsmitglied Stefan Kämmerling begrüßte die Interessierten, die überraschend zahlreich erschienen waren. „Die Arbeitnehmer sind uns, der SPD, sehr wichtig, denn ein Großteil von uns gehört zu dieser Berufsgruppe und in den vergangenen Jahren haben wir gesehen, dass es möglich ist, Gesetze zugunsten der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen zu verabschieden“, bekundet Kämmerling zum Auftakt.

So wurde zum Beispiel erst im Dezember ein Gesetz beschlossen, dass nun auch die kommunalpolitische Aktivität von Schichtarbeitern voll anerkannt wird, was bis dato nicht der Fall war. Nun will man also noch einen Schritt weitergehen und mit der Arbeitsgemeinschaft einen Verbund von Politik und Arbeitern erreichen. Die Anwesenden, die dazu beitragen wollen, waren jedenfalls mit Herzblut bei der Sache. So erklärte Thorsten Müller, dass er an diesem Abend hier sei, „damit die Wunde zwischen SPD und Arbeitnehmern geschlossen wird.“ Voraussetzung um aktiv in der Arbeitsgemeinschaft mitzumachen ist zum einen die Mitgliedschaft in der SPD, welche aber nur notwendig ist, um einen Posten im Vorstand zu Besetzen oder zum anderen die Zugehörigkeit zur Arbeiterklasse. Dies betonte auch noch einmal Kämmerling: „ Es sind alle willkommen, die sich zur Arbeitergemeinschaft zugehörig fühlen, also auch Rentner oder kurzfristig arbeitslose Arbeitnehmer.“

Nach den Einführungen kam man dann zu einem grundlegend wichtigen Punkt der Tagesordnung: die Satzung. Diese wurde Paragraph für Paragraph vorgetragen und bei Bedarf diskutiert, bis sie schließlich einstimmig beschlossen wurde.

Anschließend hieß es, einen Vorstand zu stellen. Die Wahl wurde nach der Wahlordnung der SPD durchgeführt, was bedeutet, dass zwar eine verbundene Einzelwahl stattfand, diese jedoch geheim. Zur Wahl standen ein Vorsitzender und zwei Vertreter sowie ein Geschäftsführer mit Vertreter und die Beisitzenden.

Mit 22 von 23 Stimmen wurde Jenifer Schade Vorsitzende der neuen AfA wurde. Ebenfalls mit 22 von 23 Stimmen wurden Heinz Thoma und Lars Nieveler zu ihren Stellvertretern gewählt. Sabrina Nieveler wurde Geschäftsführerin, und mit einem Rekordergebnis von 23 von 23 Stimmen wurde Walter Bodelier ihr Stellvertreter. Es folgte eine zweite Wahlrunde, in der neun Beisitzende bestimmt wurden. Träger dieses Amtes sind nun Norbert Buhl, René Costantini, Jürg Erkens, Andreas Lutter, Thorsten Müller, Thomas Rehahn, Achim Schyns, Arlene Tings und Andreas Vroels. Mit dieser Gruppe kann die neue AfA Eschweiler nun in die Zukunft starten. Die neue Vorsitzende blickt jedenfalls positiv voraus. „Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit.“, verkündete Jenifer Schade.

Was die AfA plant? Ein Vorschlag war sich im Rahmen von Betriebsführungen den Betrieben vorzustellen und Präsenz zu zeigen. Andere Anregungen und Wünsche zielten auf einen gepflegten Austausch mit den Gewerkschaften oder eine groß angelegte Maiveranstaltung ab.

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