Jeder Helfer bereichtet das Leben der Senioren

Von: kaba
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Eschweiler. Täglich kümmern sich Ehrenamtler um die Bewohner des Senioren und Betreuungszentrums an der Johanna-Neuman-Straße. Mit viel Liebe, Geduld, Kreativität und vor allem Hingabe werden von den circa 53 ehrenamtlichen Helfern Café-Nachmittage organisiert, Gruppennachmittage gestaltet oder Fahrdienste getätigt.

Und weil das so ist, ist es Tradition geworden, dass sich das Team des SBZ bei diesen besonderen Menschen bedankt. „Jeder von Ihnen ist eine Bereicherung für uns und deshalb wollen wir danke sagen“, erklärt Verwaltungsdirektor Bernhard Müller.

Seit vielen Jahren sind es unter anderem die Ehrenamtler, die im SBZ Johanna-Neuman-Straße für Leben sorgen. Sie gestalten viele Nachmittage in Gruppen, helfen bei der Organisation von Gottesdiensten und stecken viel Herzblut in die Arbeit mit den Senioren. Und seit vielen Jahren bedankt sich das Team des SBZ bei ihnen, um zu zeigen, dass ihre Arbeit Anerkennung findet. „Seit 2004 gibt es den Dankeschön Abend, der aber zu Beginn immer in verschiedenen Restaurants stattfand.

Seit einigen Jahren feiern wir diesen Abend aber hier im Haus, um einmal die Personen zu verwöhnen, die das ganze Jahr für uns tätig sind“, berichtet Karin Balduin, die im Wesentlichen für die Öffentlichkeitsarbeit des Zentrums zuständig ist. So fiel auch der Großteil der Organisation des diesjährigen Abends in ihren Aufgabenbereich. Unter dem Motto „Italien“ gab es eine schön dekorierte Tafel, ein Fünf-Gänge Menü aus der hauseigenen Küche und Livemusik eines „waschechten Italieners“, Pietro Maraco. Am Dankeschön-Abend sollen sich alle wohl fühlen, und so gibt es zu Beginn auch keine langen Reden, sondern eine kurze und herzliche Begrüßung von Bernhard Müller.

Schnell entsteht eine gesellige Atmosphäre, aber so ganz ohne Programmpunkt geht es an diesem Abend nicht. Denn zum ersten Mal werden hier langjährige Ehrenamtler geehrt.

Aber nicht nur wer ein rundes Jubiläum feiert soll eine kleine Aufmerksamkeit erhalten. Als Zeichen des Danks erhalten alle eine weiße Rose. „Und auch die jugendlichen Ehrenamtlichen, die heute Abend nicht anwesend sind, bekommen noch eine kleine Aufmerksamkeit“, verrät Balduin. Denn auch wenn der „Gala-Abend“ für Jugendliche vielleicht nicht so geeignet ist, sollen die jedoch auch wissen, dass sie wesentlich zum Gelingen des Zusammenlebens im SBZ beitragen.

Diejenigen, die aber am vergangenen Donnerstag anwesend waren, erhielten ihre Auszeichnung schon dort. Für fünf Jahre ehrenamtliche Arbeit erhielten Maria Kortz, Vera Holly, Wim Burlet und das Ehepaar Hiltrud und Werner Wolter eine Flasche Sekt „der beliebten Hausmarke“. Maria und Vera Holly sind Teil der „Gruppe Fleischhauer“, deren Kaffeenachmittage sehr beliebt sind. Wim Burlet beteiligt sich regelmäßig am Krippenbau in der Kapelle und das Ehepaar Wolter hilft wöchentlich bei allem rund um den Gottesdienst.

Seit zehn Jahren bietet Prof. Dr. Claudia Erdmann, die am Dankeschön Abend leider nicht anwesend sein konnte, Diavorträge an, bei denen sie von ihren zahlreichen Reisen berichtet. „Mit viel Liebe und Sorgfalt stellt sie die Vorträge zusammen. Sie reist um die ganze Welt und lässt uns daran teilhaben.“, freut sich Bernhard Müller.

Maria Moritz sowie Renate und Horst Kraft unterstützen das SBZ nun schon seit 15 Jahren. Maria Moritz im Bereich der Therapie und das Ehepaar Kraft mit den Kaffeerunden der „fidelen Senioren“.

Aber auch 20 und 25 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit findet man in der Johanna Neumannstraße. Maria Prinz, die in der Kapelle mithilft, und Anneliese Baberowski, die der Gruppe Imkamp angehört, unterstützen das Senioren und Betreuungszentrum nun schon seit zwei Jahrzehnten.

Und Wilma Nelles kommt bereits seit 25 Jahren ins Haus und betätigt sich ebenfalls bei der Gruppe Imkamp oder den zahlreich stattfindenden Festen.

Lais Neumann jedoch ist die gewiss die längste Zeit im SBZ ehrenamtlich tätig. Vor 35 Jahren begann sie in der Beschäftigungstherapie und auch bei der Gruppe Fleischhauer ist sie immer noch aktiv tätig. „35 Jahre. Das ist eine sehr lange Zeit und ich freue mich, dass Frau Neumann uns und unseren Senioren so verbunden ist“, bemerkt der Verwaltungsdirektor.

Abschließend bedankte Bernhard Müller sich noch einmal bei allen Ehrenamtlern. „In unserem Haus ist Leben und Sie haben daran Ihren persönlichen Anteil. Wer einem hilft an vielen Tagen, dem sollte man stets Danke sagen.“

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