Jede Menge Spielzeug für kleine Flutopfer

Von: se
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Marco Elia und seine Töchter freuen sich über die Hilfsbereitschaft der Indestädter, die viele tolle Spielsachen spendeten. Foto: Sonja Essers

Eschweiler. Puppen, Stofftiere und Spiele. Beim Anblick von so vielen tollen Spielsachen fangen Kinderaugen an zu funkeln. Dies ist auch bei Salome und Samaria Elia der Fall. Doch die Spielsachen sind nicht für die beiden Elf- und Achtjährigen gedacht, sondern für Kinder, die bei dem verheerenden Hochwasser im Osten ihre liebgewonnenen Puppen und Stofftiere verloren haben.

Auf die Idee, für bedürftige Kindereinrichtungen im Osten zu sammeln, kamen Marco Elias Töchter. Als stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbandes CDU Eschweiler West hatte dieser einige Kontakte in die betroffenen Gebiete und setzte die tolle Idee von Salome und Samaria um. So werden der „Elbhort“ in Aken bei Magdeburg sowie die Kita „Wolkenschäfchen“ in Glaucha bei Leipzig, die bei dem Hochwasser stark in Mitleidenschaft gezogen wurden, in den kommenden Wochen mit neuen Spielsachen und Möbeln ausgestattet.

Ursprünglich hatte man überlegt, einige Spiele aus der Kasse des Ortsverbandes zu kaufen und diese selbst in die betroffenen Gebiete zu bringen. Doch Salome und Samaria war dies nicht genug. Sie fragten in ihren Schulen nach und siehe da, sowohl die Bischöfliche Liebfrauenschule als auch die Katholische Grundschule (KGS) in Bohl reagierten prompt. „Die Elternvertretung der Liebfrauenschule hatte den Aufruf auf ihre Internetseite gesetzt und so meldeten sich immer mehr Bürger, die mitmachen wollten“, freut sich Elia. Sogar aus Mallorca erreichten ihn Anrufe von Indestädtern, die nachfragten, wie lange noch gesammelt werden würde.

Auch der Kindergarten St. Severin Weisweiler ist auf die Aktion aufmerksam geworden. Da dieser renoviert wurde, stellen die Verantwortlichen Tische, Stühle und Garderoben für den Wiederaufbau der Kindereinrichtungen in Aken und Glaucha zur Verfügung.

Nicht nur seine Töchter, sondern auch Elia selbst ist von der großen Hilfsbereitschaft der Eschweiler begeistert. „Was als kleine Aktion gedacht war, ist mittlerweile deutlich größer geworden. Ich bin begeistert, wie toll die Menschen in Eschweiler sind.“

In den kommenden Wochen werden Bundeswehrsoldaten, die momentan in der Donnerberg-Kaserne stationiert sind, aber aus den betroffenen Gebieten kommen, die vielen Sachen nach und nach mitnehmen.

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