Eischwiele - „Jede Jeck is anders“ begeistert mit prallem Programm

„Jede Jeck is anders“ begeistert mit prallem Programm

Von: Manuel Hauck
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Getreu dem Motto „Jede Jeck is anders“ brachte die Kölner Karnevalsband Querbeat die Dürwißer Festhalle gleich beim Auftakt zum Kochen. Foto: Manuel Hauck

Eischwiele. Kunterbunt ging es beim Auftakt von „Jede Jeck ist anders“zu, welches in dieser Session erstmalig im närrischen indestädtischen Terminkalender zu finden war. Karneval feiern und dabei Gutes tun war das Ziel von Daniel Koczyba, Geschäftsführer der Sanitätshaus Koczyba GmbH, die als Veranstalter das jecke Treiben zu verantworten hatte.

Marc Engelhardt, Moderator für diesen Abend, heizte die Stimmung mit seiner Trumm zum „treuen Husar“ an. Er gab er die Bühne frei für den ersten Programmpunkt, der es in sich hatte. Querbeat, die unverwechselbare Brass-Band, trompetete, posaunte, sang, tobte, sprang und tanzte über die Bühne und auf den Tischen. Danach die Aufmerksamkeit für den ersten Büttenredner zurückzuholen gelang Engelhardt, indem er Norbert Weiland, Präsident des Karnevals-Komitees Eschweiler und Schirmherr der Veranstaltung sowie Bürgermeister Rudi Bertram begrüßte. Ebenso präsentierte er die musikalische Begleitung mit der HSO-Band in starker Besetzung unter Holger Gilles.

Der Sitzungspräsident, auch bekannt als Kabarettist Volker Weininger betrat die Bühne. Nicht dem ein oder anderen Kölsch abgeneigt, zog er das Publikum mit Späßen über Weihnachtskommerz, Holland und Donald Trump auf seine Seite.

Der zweite musikalische Höhepunkt folgte mit Cat Ballou, die mit ihren Liedern und Kölsch-Rock begeisterteten. Der erste tänzerische Beitrag folgte in Form des sogenannten Komitee-Blocks, der Mariechen- und Tanzpaargruppe des Karnevals-Komitees. Als Bauchredner begeisterte Bauchredner Frank Lorenz im Zwiegespräch mit dem Affen Charly.

Kuhl un de Gäng meisterte die besondere Herausforderung, die Jecken nach zwei Stunden Sitzungsprogramm wieder zurückzuholen.

Akrobatisch wurde es mit den Höppe Kroetsch, die eine abwechslungsreiche Darbietung boten. Ein drittes Mal in die Bütt stieg schließlich Markus Krebs, der Hocker-Rocker aus Duisburg. Seine kurzen Witze kamen so gut an, dass er mit stehenden Ovationen belohnt wurde. Musikalisch bereiteten die Kaafsäck mit kölschen Liedern und Evergreens in ihrem Wohnzimmer auf den Schluss- und Höhepunkt des Abends vor.

Der war schließlich der Besuch von Prinz Ralf II. mit seinem Zeremonienmeister Georg. Zu später Stunde zog mit ihnen die Weisweiler Lätitia in den Saal. Zu „Eischwiele danz“ animierte das Prinzenpaar zum Singen und Tanzen, ehe mit Tanzmarie Celina Krauthausen und Marketenderin Alina Brosius zwei schmucke Mariechen ihr Können bewiesen. Auch die Blue Dance Girls zeigten einen souveränen Showtanz.

Die Ambitionen für den guten Zweck zahlten sich aus, als die Veranstalter Norbert Weiland einen Scheck in Höhe von 11 111 Euro überreichten, um den Nachwuchs, die Kinder und Jugend im Eischwiele Fastelovend zu fördern. Ebenfalls kamen durch „Jede Jeck is anders“ dem Verein Lichtblicke Eschweiler, dem Deutschen Kinderschutzbund und der Onkologie des St.-Antonius-Hospitals Eschweiler jeweils 2.500 Euro zugute.

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