Jecker Nachwuchs zieht durch Eschweiler-Ost

Von: Ex. Zelänt
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Was wäre die Eischwiele Fastelovend ohne ihren närrischen Nachwuchs? Mindestens nur halb so schön! Traditionell zog an Altweiberfastnacht der Kinderzug durch den Stadtteil Ost. Foto: K. Rotte
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Warm eingepackt und ab ins Narrenmobil. Leon und Mila ließen sich von ihrem lieben Papa chauffieren. Foto: G. Punktet
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Von wegen nur die Großen können die dicke Tromm kloppen. Dieser kleine Mann kloppte gekonnt mit. Foto: G. Trommelt
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Feuer und Flamme für die Feuerwehr: Früh übt sich, was einmal ein richtiger Feuerwehrmann werden möchte. Foto: G. Brannt

Eischwiele-Ost. Die Eduard-Mörike-Schule wirkt wie eine verlassenen Westernstadt. Um 8.45 Uhr ist noch kein Kind zu sehen. Geht er oder geht er nicht, der Kinderzug? Doch um Punkt 9.05 Uhr gehen die Türen auf und ein bunt kostümiertes Völkchen stürmt auf den Schulhof.

Es nieselt, aber die Knirpse sind tapfer, sie alle möchten ihren Kinderzug „durchziehen“. Sie haben sich in Schale geworfen und sich von Mami hübsch schminken lassen. Hochmotiviert und mit allerhand Wurfmaterial bestückt, trudeln immer mehr Kinder ein und füllen den Schulhof. Mittlerweile sind auch die Kleinen aus den Kindergärten des BKJ-Kindergartens Herz Jesu und der Awo-Kindertagesstätten Wunderland und Schatzkiste eingetroffen.

Auch sie sind – dem Wetter entsprechend – schön in Fell als Giraffe, Löwe, Hund und Katze verpackt und präsentieren ihre hübschen Verkleidungen. Einige „Heißblüter“ trotzen dem Regen und haben sogar ihr Prinzessinnenkleid übergestreift. Putzige Marienkäfer und gestreifte Bienchen flattern und surren vorbei und auch jede Menge Piraten schauen, ob es was zu entern gibt.

Noch bevor sich der kleine närrische Lindwurm in Bewegung setzt, erhalten die Kleinen hohen Besuch. Prinz Ralf II. und Zeremonienmeister Georg haben ihren stolzen Hofstaat und ihren großen Prinzenbläser-Tross mitgebracht. Und auch Bürgermeister Rudi Bertram ist vor Ort, um den Kleinen schöne Karnevalstage zu wünschen.

Seine Tollität mischt sich unter die Mädchen und Jungen und meint scherzhaft: „So einen schnellen Prinz habt ihr noch nicht gesehen, was?“ Der Narrenherrscher hatte – ob des schlechten Wetters – auf den üblichen Einmarsch verzichtet und sich gut beschirmt unter das sichere Dach begleiten lassen.

Nicht weil er aus Zucker ist, nein, die prinzlichen Federn sind so empfindlich! Sabine Allelein, Leiterin der Eduard-Mörike-Schule erhält den Prinzenorden für die tolle Organisation des Kinderzuges. Und dann darf ein kleiner Cowboy den Startschuss geben, weil der Narrenherrscher ja kein Pistolenhalfter trägt.

Begleitet vom Trommler- und Pfeiferkorps Röhe, von den Nothberger Fanfarentrompetern und vom Eschweiler Blasorchester machen sich die Kleinen dann auf den Weg und lassen ordentlich Kamelle, Zuckerarmbänder, Brausestangen, Kulis und vieles mehr auf die Zuschauer regnen.

Wenn auch nicht all zu viele Zuschauer die Straßenränder säumen, der närrische Nachwuchs lässt sich nicht beirren und marschiert gut gelaunt kreuz und quer durch Eschweiler-Ost und zurück zur Eduard-Mörike-Schule.

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