Eschweiler - Jecke Frauen im Dekanat außer Rand und Band

Jecke Frauen im Dekanat außer Rand und Band

Von: kaba
Letzte Aktualisierung:
14043452.jpg
Die Husarengarde der KG Onjekauchde Röhe begeisterte die Sitzungsbesucherinnen mit einer tollen Darbietung. Foto: Katja Bach
14043453.jpg
Die alte und die neue Sitzungspräsidentin. Caren Leuchter (links) gibt das Amt an Dorothee Schmitz ab.. Foto: Katja Bach

Eschweiler. Ein karnevalistisches Feuerwerk zündeten die Damen der Dekanatssitzung. Bei bester Laune und mit hervorragenden Künstlern auf der Bühne setzte Sitzungspräsidentin Caren Leuchter ein beeindruckendes Abschlussstatement, denn mit ihrer 18. Sitzung als Präsidentin ist für sie in dieser Position Schluss.

Ein Grund mehr, noch einmal richtig Gas zu geben.

Traditionell gehörte die Bühne zu Beginn der Sitzung dem Nachwuchs. In diesem Jahr zeigten Mariechen Julia Lenzen und Leonie Berndt ihr tänzerisches Können. Während Julia Lenzen mit einem beeindruckenden und grazilen Tanz begeisterte, überzeugte Leonie Berndt mit Anmut und Akrobatik. Ein toller Auftakt, der auch Präsidentin Leuchter begeisterte. Es folgte ein Auftritt einer alten Bekannten. Bereits bei der Ankündigung von Büttenrednerin Josi Brandt waren die Damen im Publikum ganz aus dem Häuschen und schnell wurden Tränen gelacht. Kein Wunder, dass nach ihrem Auftritt die erste Rakete des Abends gezündet wurde.

Doch nicht nur Josi glänzte in der Bütt. Auch die Darbietung „zwei Pastöre und ein Kaplan“, eine einmalige Büttenrede für die Frauengemeinschaft, sorgte mit dem Blick in die Zukunft des Servicedienstleisters Kirche im Jahr 2035 für Begeisterung. Dabei wurde keine Gemeinde der Umgebung ausgelassen und auch die Geistlichen sowie zahlreiche Mitarbeiter des Kirchendienstes fanden Einzug ins Programm.

Und auch Alfred Wings durfte an diesem Abend nicht fehlen. Schon mehrmals bei den Damen der Dekanatssitzung zu Besuch gewesen, erhielt er für sein diesjähriges Programm gemischte Reaktionen.

Doch nicht nur in Sachen Büttenreden konnte die Dekanatssitzung überzeugen, auch musikalisch und tänzerisch wurde den Zuschauerinnen einiges geboten, und selbstverständlich stattete auch seine Tollität Ralf II. gemeinsam mit Zeremonienmeister Georg und Gefolge den Damen einen Besuch ab. Ihm wurde ein gebührender Empfang bereitet, und bei „Eischwiele danz!“ und „Mih Wisswille“ hielt es niemanden mehr auf den Stühlen.

Die Mundartband Bohei, „die dieses Jahr in allen Eschweiler Sälen für Furore sorgt“, so die Sitzungspräsidentin, riss das Publikum mit ihrem rockigen, stimmungsvollen Auftritt mit. Diese tolle Stimmung griffen später auch die Indesingers wieder auf, die gemeinsam mit Martin Graff am Saxophon die Bühne betraten und ihren Auftritt spontan vorverlegten, weil der Komitee-Block kurzfristig nicht aufzufinden war. Kein Problem für die Musiker, die sich an diesem Abend dafür aussprachen, das Schunkeln zu feiern, das in ihren Augen in den letzten Jahren oft zu kurz kam. Begeistert hakten sich die Damen im Publikum untereinander ein und sangen und schunkelten mit der Band. Im Anschluss an ihren Auftritt ergriff Christian Leuchter als Vorsitzender der Eschweiler Mundartgruppe das Wort und bedankte sich bei Sitzungspräsidentin Caren dafür, dass sie jahrelang auf die Eschweiler Mundart gebaut und jeder Gruppe die Chance und die Plattform gegeben habe, sich zu präsentieren.

Den Indesingers folgte der Auftritt des Komitee-Blocks. Eine beeindruckende Performance der Mariechen und Tanzpaare aus verschiedenen Karnevalsgesellschaften, die das Publikum mit ihren Tänzen erfreuten.

Und auch die KG Onjekauchde Röhe hatte neben dem Auftritt des Husarenkorps tänzerische Darbietungen im Gepäck. Zuerst begeisterten die Husaren gemeinsam mit Lea Pfeiffer mit ihrem Husarentanz, und schließlich gab die Husarengarde ihren Tanz zum Besten und füllte die Bühne in rot, grün, weiß.

Für ein tänzerisches Highlight sorgten zum Abschluss die Tänzerinnen und Tänzer der Höppe Krötsch, die mit einer großartigen Choreografie und atemberaubender Akrobatik das Publikum zum Finale in Staunen versetzten.

Vor der Zugabe hieß es dann für Caren Leuchter Abschied nehmen, und so wurde es zum Abschluss der diesjährigen Sitzung noch einmal emotional. „Das Dekanat darf nicht sterben!“, wünschte sich Leuchter, die mit Leidenschaft und Herzblut in den letzten Jahren die Sitzung mit zu dem gemacht hat, was sie heute ist, und so gab sie ihr Amt mit einem lachenden und einem weinenden Auge an ihre Nachfolgerin Dorothee Schmitz ab, die ihr diesen Wunsch sicherlich erfüllen wird.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert