Je oller, je doller: Senioren feiern Fastelovend

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Eschweiler. Zum zwölften Mal wurde im Seniorenzentrum Ago Eschweiler die Ago-Karnevalssitzung im voll besetzten Restaurant der Einrichtung gefeiert. Für tolle Stimmung sorgte ein hochkarätiges Programm, das von Günter Spitz, Präsident der KG Prinzengilde, wie immer versiert in Kooperation mit der Heimleiterin, Irmgard Lammertz, zusammengestellt worden war.

Zunächst ließ es sich die Leiterin der Senioreneinrichtung aber nicht nehmen, ihren Mitarbeitern zu danken und ihnen den Ago-Hausorden zu verleihen. Dann wurde es mit der Jugend der KG Prinzengilde akrobatisch turbulent.

Der Gardetanz der „Wilden Gilde”, das Kindertanzpaar sowie die Jugendgardetanzgruppe sorgten für super Stimmung. „Jecke Tön” präsentierte „et Scharwachmüssje” Ren Külzer, der mit seiner pfiffigen Büttenrede die Lacher auf seiner Seite hatte. Humor und Talent bewies auch Waltraud Drescher, die mit Gesangsbeiträgen die Gäste begeisterte.

Die Regimentskapelle der KG Prinzengilde heizte dann mit Karnevalsklassikern dem schunkelfreudigen Publikum richtig ein. Als Prinz Stefan I. und Zeremonienmeister Dieter mit Gefolge den Saal betraten, hielt es niemand mehr auf den Stühlen.

Ein Höhepunkt war sicherlich die Verleihung des Prinzen-Ordens von einem sichtlich gerührten Prinz Stefan I. an seinen Vater, Manfred Franzen, der schon seit mehreren Jahren in der Senioreneinrichtung lebt.

Mit perfekten Tanzdarbietungen brachte dann die Tanzmariechengruppe des Karnevalskomitees der Stadt Eschweiler den Saal zum Jubeln. Die flotten Rhythmen der Mundartgruppe „Die Indesingers” waren für alle musikbegeisterten Jecken das „i-Tüpfelchen” des kurzweiligen Abends. Spanisch kam es den Gästen spätestens bei der Tanzdarbietung der Ago-Dancers vor: Die Tänzerinnen, zugleich alle Mitarbeiter des Ago, präsentierten in Flamenco- Kostümen ihren Showtanz zu spanischer Musik. Der Spielmannszug Bergrath 1951 rundete den Abend unter anderem mit dem „Larrida” ab. Als Zugabe gaben die sieben Zwerge samt Schneewittchen, ebenfalls allesamt Mitarbeiter des Ago, mit einer flotten Tanzeinlage ihr Stelldichein.

Technische und musikalische Unterstützung gab es wie immer von Jürgen Meier.
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