Jazzgrößen der Welt setzen auf seine Posaune

Von: rpm
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Maceo Parker schätzt ihn ebenso wie Patti Austin und Götz Alsmann: Ludwig Nuss stand mit ungezählten Größen auf der Bühne.

Eschweiler. Wenn‘s in Sachen Jazz um Posaunenklänge geht, ist der Mann einer der ganz Großen seines Fachs: Ludwig Nuss, Jahrgang 1961, stand mit internationalen und nationalen Jazzgrößen auf der Bühner und im Studio.

Dazu zählen u.a. Bob Brookmeyer, Bill Holman, Patti Austin, Frank Foster, Rob McConnell, Lalo Shifrin, Phil Woods, Jim McNeely, Maceo Parker, Slide Hampton, Vince Mendoza, Brecker Brothers, Peter Erskine, Manny Albam, Bob Mintzer, Alphonse Mouzon, Shirley Bassey. Paul Kuhn, Peter Herbolzheimer, German Jazzorchester, Thilo Berg Big Band, Bill Ramsey, Götz Alsmann, Peter Fessler, All That Jazz.

Der Mann, der jahrelang in Bochum dem „Starlight Express“ den musikalischen Feinschliff gab und seit 2002 die 1. Posaune in der WDR-Big Band spielt. Als Jazzsolist und Pädagoge gibt Ludwig Nuss, seit 2007 auch Professor für Posaune/ Ensemblebegleitung am Jazz-Institut Berlin, Konzerte und Workshops im In- und Ausland. Bisher sind folgende CDs unter seinem Namen erschienen: „Hornplayers Can‘t Eat Garlic“, „Return of the Hornplayers“, „Jazzed Friends“ , „Ups & Downs“ und die 2006 in Brooklyn entstandene CD „Rolling Down 7th“.

Jetzt ist Ludwig Nuss in Eschweiler zu erleben: beim traditionellen Frühjahrs-Benefizkonzert des Lions-Clubs Eschweiler Ascvilare am Sonntag, 17.März, um 17 Uhr im Ratssaal. Zehn Jahre wird der Eschweiler Club in diesen Tagen alt. Und geht deshalb beim Frühjahrskonzert einmal etwas andere Wege: Diesmal gibt‘s im Ratssaal nicht nur klassische Töne zu hören – die Musiker nehmen ihr Publikum mit auf eine „Wanderung zwischen den Welten“, so auch der Titel des Programms, das den Bogen vom Barock über den Impressionismus zu den Balladen und Jazzstandards des 20. Jahrhunderts spannt und neben Werken von Debussy, Bach, Balakirew, Victor Young und anderen auch Kompositionen von Ludwig Nuss selbst umfasst.

Ludwig Nuss kommt nicht allein ins Rathaus: Mit ihm kommen zwei junge Künstler, die den Freunden der Lions-Frühjahrskonzerte bestens bekannt sind: seine beiden Söhne Benyamin (23) und Jonathan (21).

Benyamin wächst nicht nur mit Musik unterschiedlicher Genres auf, sondern macht Klassik und Jazz regelrecht zu seiner Passion.

Faszinieren ihn anfangs vor allem die Klangfarben und Harmonien der Impressionisten, so findet er bald mehr und mehr zu den Romantikern – Rachmaninow, Liszt und Chopin gehören noch heute zu seinen Lieblingskomponisten. Wie elegant und emotional er deren Musik verinnerlichte, beweisen auch die ersten Preise beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“, beim Steinway Wettbewerb (2005), beim internationalen Wettbewerb „Prix d’amadeo de piano“ (2006), sowie ein Stipendium der Hochbegabtenstiftung „Best of NRW“. Benyamin Nuss, der seit 2008 an der Musikhochschule Köln/Aachen bei Prof. Ilja Scheps studiert, lebt seine Leidenschaft zur Musik – im Konservatorium, bei Klavierkonzerten in der Berliner Philharmonie oder der Alten Oper Frankfurt und auf Tournee mit der Jazzband seines Vaters. Benyamin hat mit seinen beiden, bei „Deutsche Grammophon“ veröffentlichten CD-Einspielungen „Nuss plays Uematsu“ und „Exotica“ internationale Beachtung erlangt.

Jonathan Nuss war im April 2007 bis Februar 2008 Jungstudent bei Prof. David Bruchez an der Hochschule für Musik Detmold und von April 2008 bis April 2011 Jungstudent bei Prof. Ulrich Flad an Musikhochschule Köln.Er besuchte Kurse und Workshops bei Christian Lindberg, Jiggs Whigham, Steven Mead, John Sass, Prof. Uwe Köller, Hans-Reiner Schmidt und Joseph Alessi. Jonathan nahm regelmäßig am Wettbewerb „Jugend musiziert“ auf Regional-, Landes- und Bundesebene teil und gewann zahlreiche 1. Preise, sowohl als Solist als auch als Ensemblespieler. Zusätzlich erhielt er 2006 den Förderpreis der Stadt Freiburg und 2010 den Förderpreis des Landesmusikrates NRW.

Seit 2006 war Jonathan Mitglied diverser Orchester und Ensemble, wie der Jungen Bläser Philharmonie NRW, des Jungen Ensembles für Neue Musik, des Landesjugend Sinfonieorchester NRW und auch der Landes Jugend Big Band NRW.Inzwischen hat er zahlreiche Auftritte als Solist meistens in Begleitung seines Bruders Benyamin absolviert, wie z.B. bei Preisträger Konzerten in der Kölner Philharmonie, in der Düsseldorfer Tonhalle, bei den Euriade Konzerten in Alsdorf, bei der Detmolder Sommerakademie, der Deutschen Stiftung Musikleben und im „Marler Debüt“ im Stadttheater Marl und Wuppertal.

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