Irischer Autor nähert sich der Mutter Gottes

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Eschweiler/Jülich. Ein Roman über Maria? Mit der Referentin Professor Dr. Magda Motté hat die Evangelische Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Jülich eine profunde Kennerin der Bibel und Literatur eingeladen, den interessanten Roman von Colm Tóibín vorzustellen und zu analysieren.

Es sei erinnert, dass Martin Luther in seiner Auslegung zum „Magnifikat“ im Lukas-Evangelium 1,46ff über Maria schrieb: „Es will auch mit dem Herzen bedacht sein, was das sei, Gottes Mutter zu sein“. Wie aber nähert sich die Literatur dieser Figur Maria. Wie nähert sich der irische Schriftsteller Maria?

Er erzählt im Maria-Testament von einer höchst eigenwilligen und provokanten Mutter Jesu: „Lange Jahre nachdem ihr Sohn am Kreuz gestorben ist, lebt Maria allein in Ephesos. Als zwei Jünger sie in die Mythenbildung Jesu einbinden wollen, will sie nichts wissen von der Heiligkeit ihres Sohnes. Auch den Schmerz über den Verlust hat sie noch nicht überwunden.“

Und so erzählt sie in „ihrem“ Testament von ihrer persönlichen Trauer, ihrer fehlenden Frömmigkeit und ihrem Eigensinn – und wie sie die Passion Christi anders als die Jünger erlebt hat.“

Wer Interesse hat, ist zur Literarischen Freitagsvesper ins Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30 in Jülich, eingeladen und zwar am Freitag, 29. Mai, von 17 bis ca. 20 Uhr. In der Pause wird eine Vespermahlzeit gereicht. Eintritt: sieben Euro.

Anmeldung: Telefon 02461/9966-0 oder per E-Mail: eeb@kkrjuelich.de.

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