„Internet marsch!“ bei der Feuerwehr

Von: Friedhelm Ebbecke-Bückendorf
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Hier können sich Bürger schnell informieren. Auf der Homepage der neu gestalteten Feuerwehr-Seite fällt der Blick als erstes auf aktuelle Meldungen, den „Einsatzticker“ und Warnhinweise der Unwetterzentrale. Screenshot: Ebbecke-Bückendorf
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Einmal symbolisch den Hydranten aufdrehen: Mit einem kräftigen „Internet marsch!“ ging am Freitag die überarbeitete Website der Eschweiler Feuerwehr ins weltweite Netz. Foto: Ebbecke-Bückendorf

Eschweiler. Nicht „Wasser marsch!“, sondern „Internet marsch!“ hieß es am Freitagmittag bei der Eschweiler Feuerwehr. Mit einer komplett neu entworfenen Internetseite informiert die Wehr jetzt ihre Mitglieder und alle Bürger: Wann übt die Jugendfeuerwehr? Gibt es eine Unwetterwarnung? Und wohin fuhr das Löschfahrzeug mit Tatütata?

Alles ist ab sofort auf feuerwehr-eschweiler.de zu lesen. Im Blickpunkt des neu gestalteten Internet-Auftritts steht die Information der Bürger: „Wir wollen über die Dienstleistungen der Wehr informieren, Tipps zum Brandschutz geben und natürlich auch den Nachwuchs fördern“, erläuterte der Leiter der Feuerwehr Harald Pütz am Freitag.

Beim ersten Blick auf die Seite erscheinen Neuigkeiten in Wort und Bild. Gleich darunter gibt es Unwetterwarnungen und den Einsatzticker, der in Stichworten über die aktuellen Einsätze der Feuerwehr informiert. Zwar nicht schon dann, wenn die Drehleiter noch unterwegs ist, um Menschen aus einem brennenden Haus oder ein Kätzchen aus der Baumkrone zu retten, aber doch zeitlich möglich bald nach dem Einsatz.

Egal, ob die Internet-Seite auf einem großen Bildschirm, einem Laptop oder von einem Smartphone aus dargestellt wird – sie soll immer optimal lesbar sein. Der Stolberger Webdesigner Torsten Lederer, der die neue Website der Feuerwehr gestaltet hat, setzte dazu „responsives Webdesign“ ein. Die Seite passt sich dem Endgerät an.

Aktuelle Neuigkeiten und Termine auf den ersten Blick, eine Fülle von Informationen für den, der sich weiter in dieses Internet-Angebot hinein klickt: der seit mehreren Jahren bestehende „Arbeitskreis Internet“, bestehend aus Feuerwehrfrauen und -männern aus der gesamten Eschweiler Wehr, hat die Website mit vielen Texten und Bildern gefüllt. Die Wehrleitung bedankte sich dafür herzlich. Da gibt es Geschichtsdaten und Geschichten, die weit zurück reichen – die älteste Pressemeldung, die angezeigt wird, stammt aus dem Jahr 1870!

Für Technik-Begeisterte wird der gesamte Fuhrpark der Feuerwehr in Wort und Bild vorgestellt. Auch die einzelnen Löschzüge stellen sich vor, ebenso Messzug und Logistikzug, aber auch der Musikzug, der Spielmannszug und die Ehrenabteilung. Der von Stadtbrandinspektor Walter Münchow geleitete Förderverein ist ebenfalls zu finden. Dieser „Verein der Freunde und Förderer der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Eschweiler e.V.“ hat es mithilfe von Spenden aus der Bevölkerung finanziell möglich gemacht, die Website neu zu gestalten. Für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und die hauptamtlichen Mitarbeiter gibt es einen internen Bereich, der über ein Login zu erreichen ist.

Ausführlich dargestellt wird auch die Jugendfeuerwehr, wofür Marie-Luise Goldner verantwortlich zeichnet. Alle sechs Jugendgruppen stellen sich vor, nennen Ansprechpartner, Veranstaltungen und Übungszeiten.

Geplant ist, eine Kinderfeuerwehr in Eschweiler zu gründen. „Wir stehen in den Startlöchern“, sagte Wehrleiter Pütz. Man wartet nur noch auf die gesetzliche Grundlage – das „Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung“ wird zurzeit überarbeitet.

Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren können dann in der Kinderfeuerwehr Mitglied werden. Für sie gibt es dort eine Mischung aus Brandschutzerziehung und Freizeitgestaltung, mit Ausflügen, Spielen und Basteln. „Ich werde von Eltern häufig darauf angesprochen“ bestätigte Bürgermeister Rudi Bertram am Freitag das Interesse in der Bevölkerung.

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