Integration fördern und Spaß haben

Von: anka
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Drei Wochen voller unvergesslicher Erlebnisse liegen hinter ihnen: Für 90 Jungen und Mädchen gehen in dieser Woche die Ferienspiele der Pfarre St. Michael mit der Abschlussfahrt ins Bobbejaanland zu Ende. Foto: Anne Karduck

Eschweiler. „Wohin geht´s heute?”, lautet die erste, alles entscheidende Frage der 90 kleinen Rabauken an ihre Betreuer direkt zu Beginn eines jeden Tages der Ferienspiele St. Michael. „Heute fahren wir ins Freizeitgelände Übach-Palenberg”, nimmt Käthe Körfer, gemeinsam mit Uschi Vieth Hauptverantwortliche der Ferienspiele St. Michael, den Kindern die Spannung.

Gleichzeitig blickt sie ein vorletztes Mal auf die Wetterkarte, die in den vergangenen drei Wochen die Ausflugsziele der Ferienspiele häufig mitbestimmte.

„In diesem Jahr hatten wir, was das Wetter betrifft, wirklich Glück”, freute sich Körfer über den einen oder anderen Sonnentag, sodass fast alle geplanten Programmpunkte stattfinden konnten. Neben dem Kölner Zoo, dem Freizeitgelände in Bokrijk und dem Bubenheimer Spieleland waren vor allem das Spielparadies Irrland und die Rurwelle in Kreuzau die absoluten Höhepunkte der Ferienspiele St. Michael.

„Da das Irrland, das wir dieses Jahr erstmals angeboten haben, so gut angekommen ist, haben wir es schon jetzt fest in unser Programm für die nächsten Ferienspiele, die 2011 dann in den ersten vier Wochen der Sommerferien stattfinden werden, aufgenommen”, kündigte Körfer an. „Natürlich”, so die Organisatorin weiter, „waren die Schwimmtouren nach Kreuzau erneut ein Muss. Deshalb sind wir dorthin sogar zwei Mal gefahren.”

Bevor am Freitag die Abschlussfahrt ins Bobbejaanland ansteht und für die Jungen und Mädchen unvergessliche Ferienwochen zu Ende gehen, können sie sich am Donnerstag (wenn das Wetter mitspielt) im Jülicher Brückenkopfpark noch einmal so richtig austoben.

Passend zum Motto „Nicht alle Wege führen nach Afrika” schlüpften die Kinder am Dienstag auf dem Freizeitgelände in Übach-Palenberg in die Rolle ihrer großen Vorbilder, den Fußball-Profis. Im Rahmen einer Mini-WM auf dem Fußballplatz gingen die Teilnehmer nämlich auf Torejagd. Nach spannenden Partien durften sich alle schließlich tolle Preise wie Bälle, Bücher, Stifte und Taschenrechner aussuchen.

„Der Zusammenhalt vor allem unter den behinderten und nicht-behinderten Kindern war einfach klasse. Alle waren füreinander da und haben gemeinsam die Zeit zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lassen”, zog Körfer zum Abschluss ein durchweg erfreuliches Fazit der Ferienspiele, bei denen acht behinderte Kinder teilnahmen.

„Uns kam es darauf an, die Integration zu fördern, wobei der Spaß immer im Vordergrund stand”, blickte die Betreuerin zurück, bevor sie, die anderen 19 Betreuer und nicht zuletzt die Kinder ein vorletztes Mal in den Reisebus stiegen und sich auf den Weg zu einem spannenden Ferientag machten.
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