Innenminister Jäger bei der Jugend des Technischen Hilfswerks

Von: tim
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Nach getaner Arbeit posierte die Jugend des THW-Ortsverbandes Eschweiler mit NRW-Innenminister Ralf Jäger auf ihrem eigens gebauten Hochwassersteg. Foto: Timo Müller

Eschweiler. „Man kann denjenigen nicht genug danken, die ihre Freizeit opfern, um im Notfall für die Gemeinschaft da zu sein“, so NRW-Innenminister Ralf Jäger, der während seines Besuches in der Indestadt am vergangenen Freitag, auch beim Technischen Hilfswerk (THW) am Florianweg vorbeischaute.

Dort beobachtete er erst einmal gemeinsam mit Bürgermeister Rudi Bertram und dem Landtagsabgeordneten Stefan Kämmerling, wie die THW-Jugend begann, einen Hochwassersteg zu bauen. Dieser erlaubt es Bürgern und Einsatzkräften im Falle eines Hochwassers, dieses im Notfall trockenen Fußes zu überqueren.

Danach inspizierte man gemeinsam die Ausrüstung des THW-Ortsverbandes Eschweiler, der im September 1959 von dem ehemaligen Major der Schutzpolizei Hans Ebels gegründet wurde. Neben Horchgeräten, die nach dem großen Erdbeben in Mexiko im Jahre 1985 angeschafft wurden, und mit deren Hilfe man Kratzgeräusche von Verschütteten orten kann, ließ Jäger sich auch die Funktionsweise von Luft-Messgeräten erklären, welche Alarm schlagen, sobald sie gefährliche Stoffe erkennen.

Im Anschluss wohnte Jäger dann noch einem Anbaugerätewechsel am THW-eigenen Tieflader bei, bevor er sich wieder den 13 Jugendlichen zuwendete, die in der Zwischenzeit den Hochwassersteg fertiggestellt hatten. Die zehn Jungen und drei Mädchen hatten ihre Aufgabe innerhalb von einer Viertelstunde erfüllt und wurden vom ehrenamtlichen Ortsbeauftragen des THW Arnold Willecke prompt gelobt: „Super Leistung“, so Willecke. Danach ging man gemeinsam in das Gerätehaus, wo Jäger ein offenes Ohr für die Sorgen der Ehrenamtler hatte.

So fehle es vielen Arbeitgebern oft an Verständnis, wenn ihre Mitarbeiter ehrenamtlich tätig sind, und sind meist nicht bereit dazu, ihnen dafür Freizeit zu gewähren. Dann bat NRW-Innenminister Jäger die THW‘ler um eigene Ideen, um mehr Menschen für das gemeinnützige Ehrenamt zu aktivieren. „Wir müssen weiße Flecken im Katastrophenschutz verhindern“, sagte Jäger.

Am Ende des Besuchs des Ministers bedankte sich Bürgermeister Rudi Bertram herzlich für sein Kommen und überreichte ihm ein kleines Paket mit Original Aachener Printen.

Wer sich für die ehrenamtliche Tätigkeit beim THW-Ortsverband interessiert, darf sich gerne melden.

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