Eschweiler - Indestädter sind sauer über mangelhafte Pflege der Straßenanlagen

Indestädter sind sauer über mangelhafte Pflege der Straßenanlagen

Von: Rudolf Müller
Letzte Aktualisierung:
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Beispiel IGP: So wertvoll im allgemeinen „Straßenbegleitgrün“ auch sein mag – so etwas ist damit sicher nicht gemeint.

Eschweiler. Dass die Indestadt ihre dunklen Ecken hat – Ecken, in denen rücksichtslose Zeitgenossen immer wieder gerne Müll jeder Art abkippen –, kommt die Stadt bekanntlich teuer zu stehen. Und das nicht nur finanziell, mit 90.000 Euro pro Jahr, sondern auch imagemäßig. Dabei unterscheidet sich Eschweiler in punkto Sauberkeit kaum von anderen Städten.

Was viele Indestädter immer wieder auf die Palme bringt, sind allerdings nicht nur die Einkaufswagen in der Inde, die Autoreifen am Waldrand und die zerfetzten Mülltüten im Naherholungsgebiet. Auch der ungepflegte Eindruck, den zahlreiche Straßenzüge, vor allem außerhalb der geschlossenen Bebauung machen, sorgt immer wieder für Verärgerung. Vieles davon findet seinen Niederschlag in unserer Rubrik „Es ärgert uns...“ Und viele der Zustände wiederum, die unsere Leser dort anprangern, werden von den Männern der Wirtschaftsbetriebe Eschweiler prompt behoben. Aber nicht alle Eschweiler Straßen fallen in deren Zuständigkeit. Und so kommt es, dass sich der Ärger häuft. Wie jetzt, wo die Zahl der Beschwerden den Rahmen unserer Rubrik „Es ärgert uns...“ deutlich sprengen würde.

Verärgert ist zum Beispiel unser Leser Mario Kortz darüber, „dass es in Nothberg einige Gartenfreunde gibt, die ihren Grasschnitt und Laub- und Häckselabfälle in die Fahrspuren der Wirtschaftswege östlich der Heisterner Straße kippen. In der kommenden Erntezeit schleppen dann die Traktoren das unverrottete Material im Reifenprofil zurück auf die Straße, und dieselben sauberen Bürger beschweren sich. „Vergangenen Montag erst habe ein solcher Saubermann einen ganzen Autoanhänger voll Häckselgut auf diese Weise ,entsorgt‘. „Beim nächsten Mal kann dieser namentlich Bekannte das Zeug dort wieder aufladen oder sich mit einer Anzeige auseinandersetzen“,warnt Kortz. Das Häckselschnitzel gehöre in die grüne Tonne oder auf den eigenen Komposthaufen. Und große Mengen könne man nach zur Kompostanlage nach Warden fahren.

„Ganz Eschweiler ist zugemüllt und zugewachsen“, moniert auch Franz Kellers. An den Autobahnanschlussstellen West, Ost und Weisweiler seien Verkehrsinseln zentimeterhoch mit Kieselsteinen, Zigarettenkippen, Radschrauben etc bedeckt. Mancherorts „wachsen schon Bäume und Sträucher auf und um alle Verkehrsinseln“.

Radweg zugewuchert

„Wenn man die Straße zum Hagelkreuz von Richtung Weisweiler kommend befährt und dann nach links in den Industrie- und Gewerbepark (IGP) einbiegen will, kann man den Gegenverkehr nicht einsehen, da mittig auf der Verkehrsinsel das Unkraut zu hoch wuchert“, schreibt ein weiterer Leser. Ein weiteres Ärgernis: Der Radweg zum Hagelkreuz von Neulohn kommend ist beidseitig 30 bis 40 Zentimeter zugewachsen, und die Kanäle sind bis obenhin voller Dreck, so das bei manchen schon Gras drüber gewachsen ist. Ein Zustand, der seit Jahren herrsche.

Verkehrsschilder umgefahren

„Die Straße von der Kreuzung Hehlrath nach Dürwiß: das gleiche“, kritisiert unser Leser. „Wenn gemäht, dann nur halber Kram. Rund um die Begrenzungspfähle steht dann nach immer oft meterhoch das Unkraut. Zum Teil sind die Begrenzungspfähle ,angemäht‘ und Verkehrschilder umgefahren.“ Am Blausteinseekreisel und in Richtung Neu-Lohn sei das gleiche Chaos zu erleben. „Und im gesamten IGP ist es nicht besser. Dort werden alle Seitenstreifen von den wochenendparkenden Lkw kaputtgefahren und zugemüllt. Fakalien werden im Wäldchen hinterlassen. Ein Schlagbaum wurde umgefahren,so dass dort Fahrzeuge ins Grüne fahren und Müll abladen können.

Franz Kellers: „Vielleicht kümmert sich einmal jemand darum. Es sind schließlich unser aller Steuergelder, die bisher ausgegeben werden, nur damit halbe Arbeiten verrichtet werden.“

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