Eschweiler - In Sachen Hänsel und Gretel sind sie Profis

In Sachen Hänsel und Gretel sind sie Profis

Von: anka
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„Knusper, knusper, Knäuschen
„Knusper, knusper, Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?” Im Rahmen der märchenhaften Ferienspiele bastelten die Kinder des Kids Klubs und der OGS an der Eduard-Mörike-Schule das schöne Haus der bösen Hexe im Grimms-Märchen „Hänsel und Gretel”. Foto: Anne Karduck

Eschweiler. „Knusper, knusper, Knäuschen, wer knuspert an meinem Häuschen?” Gespannt lauschten die Kinder der Worte ihrer Betreuerinnen.

„Wisst ihr denn schon, von welchem Märchen die Rede ist?”, rief Betreuerin Maike Stöver in die Runde. „Na klar, Hänsel und Gretel”, mussten alle nicht lange überlegen. Für die Kleinen der Ferienspiele des Kinderschutzbundes mit seinem Kids Klub und der Offenen Ganztagsschule (OGS) an der Katholischen Grundschule Eduard-Mörike steht nämlich in den nächsten zwei Wochen alles im Zeichen der Grimms-Märchen. So wandelten die Grundschüler auch am Mittwoch auf den Spuren der Geschwister, die sich allein im Wald verirrten und in dem schönen Haus der bösen Hexe gefangen gehalten wurden.

Nachdem die Kinder am Dienstag bereits gemeinsam gefrühstückt hatten und in die märchenhafte Woche gestartet waren, griffen sie am Mittwoch zu Kleber und Schere, um das Lebkuchenhaus der Hexe nachzubauen. Dafür bastelten alle Teilnehmer Sterne und Lebkuchen, was das Zeug hielt und verwandelten den tristen Pappkarton in ein kunterbuntes, schönes Haus.

„Damit möchten wir vor allem die Fein- und Grobmotorik der Kinder stärken und ihre Fantasie und Kreativität anregen”, zielte Maike Stöver, die gemeinsam mit Natalja Linder und Petra Metzen die Ferienspiele betreut, auf den Hintergrund der vielen Bastelarbeiten. Doch wie sehen die böse Hexe und das schöne Haus wohl heute aus? Dieser Frage gehen die rund 25 Grundschüler im weiteren Verlauf der Ferienspiele nach. Denn sie sollen das Märchen von „Hänsel und Gretel” in eine eigene, modernere Version umschreiben und diese anschließend ihren Freunden vorstellen.

„Als krönenden Abschluss der ersten Woche zeigen wir die Verfilmung des Märchens”, kündigte Maike Stöver an, bevor die Ferienkinder nächste Woche das Märchen von den „Bremer Stadtmusikanten” genauer unter die Lupe nehmen werden. Ob ein Gemeinschaftsbild für die OGS oder aber das Malen ihres Lieblingshelden auf Leinwand - auf die kleinen Rabauken warten weiterhin viele spannende Aktionen. Ein Märchenquiz zum Abschluss der Ferien und ein märchenhafter Film runden dann die Ferienspiele schließlich ab.

„Die Kinder sollen auf diese Weise nicht nur bekannte Märchen genauer kennenlernen, sondern auch ihre Konzentrationsfähigkeit durch Zuhören und Nacherzählen stärken”, betonte Maike Stöver, wie wichtig es ist, die Kinder an die Grimms-Märchen heranzuführen.

Und was die Geschichte von „Hänsel und Gretel” angeht, sind die Kleinen jedenfalls jetzt schon richtige Vollprofis.
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