In Oche oder Kölle fiere? Ne, in Eischwiele!

Von: A. Maretto und K.Ventzmann
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Voller Marktplatz, volle Bühne mit Karnevalskomitee und Ex-Prinzen sowie beste Stimmung: Das war der Sessionsauftakt gestern in der Indestadt. Foto: ∏ Lepalle
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Mehr als vier Stunden Programm der Spitzenklasse: Die Funkentöchter legten für die Jupp-Carduck-Gesellschaft und ihre vielen Gäste einen ebenso tollen Tanz hin wie die Höppe Kroetsch. Sonja Essers war mit Zimmer 4 in diesem Jahr wieder mit dabei, und Stabelsjeck mit Sänger Volker Fulst sowie Puddelrüh um Frontmann Marcus Rothkranz sorgten für Stimmung. Die fünf singenden Wirte standen zum letzten Mal auf einer Bühne. Die Original Eschweiler sowie das designierte Prinzenduo werden die Narren noch häufiger begeistern. Foto: G. Knippst, O. Kular
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Mehr als vier Stunden Programm der Spitzenklasse: Die Funkentöchter legten für die Jupp-Carduck-Gesellschaft und ihre vielen Gäste einen ebenso tollen Tanz hin wie die Höppe Kroetsch. Sonja Essers war mit Zimmer 4 in diesem Jahr wieder mit dabei, und Stabelsjeck mit Sänger Volker Fulst sowie Puddelrüh um Frontmann Marcus Rothkranz sorgten für Stimmung. Die fünf singenden Wirte standen zum letzten Mal auf einer Bühne. Die Original Eschweiler sowie das designierte Prinzenduo werden die Narren noch häufiger begeistern. Foto: G. Knippst, O. Kular
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Mehr als vier Stunden Programm der Spitzenklasse: Die Funkentöchter legten für die Jupp-Carduck-Gesellschaft und ihre vielen Gäste einen ebenso tollen Tanz hin wie die Höppe Kroetsch. Sonja Essers war mit Zimmer 4 in diesem Jahr wieder mit dabei, und Stabelsjeck mit Sänger Volker Fulst sowie Puddelrüh um Frontmann Marcus Rothkranz sorgten für Stimmung. Die fünf singenden Wirte standen zum letzten Mal auf einer Bühne. Die Original Eschweiler sowie das designierte Prinzenduo werden die Narren noch häufiger begeistern. Foto: G. Knippst, O. Kular
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Mehr als vier Stunden Programm der Spitzenklasse: Die Funkentöchter legten für die Jupp-Carduck-Gesellschaft und ihre vielen Gäste einen ebenso tollen Tanz hin wie die Höppe Kroetsch. Sonja Essers war mit Zimmer 4 in diesem Jahr wieder mit dabei, und Stabelsjeck mit Sänger Volker Fulst sowie Puddelrüh um Frontmann Marcus Rothkranz sorgten für Stimmung. Die fünf singenden Wirte standen zum letzten Mal auf einer Bühne. Die Original Eschweiler sowie das designierte Prinzenduo werden die Narren noch häufiger begeistern. Foto: G. Knippst, O. Kular
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Mehr als vier Stunden Programm der Spitzenklasse: Die Funkentöchter legten für die Jupp-Carduck-Gesellschaft und ihre vielen Gäste einen ebenso tollen Tanz hin wie die Höppe Kroetsch. Sonja Essers war mit Zimmer 4 in diesem Jahr wieder mit dabei, und Stabelsjeck mit Sänger Volker Fulst sowie Puddelrüh um Frontmann Marcus Rothkranz sorgten für Stimmung. Die fünf singenden Wirte standen zum letzten Mal auf einer Bühne. Die Original Eschweiler sowie das designierte Prinzenduo werden die Narren noch häufiger begeistern. Foto: G. Knippst, O. Kular
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Mehr als vier Stunden Programm der Spitzenklasse: Die Funkentöchter legten für die Jupp-Carduck-Gesellschaft und ihre vielen Gäste einen ebenso tollen Tanz hin wie die Höppe Kroetsch. Sonja Essers war mit Zimmer 4 in diesem Jahr wieder mit dabei, und Stabelsjeck mit Sänger Volker Fulst sowie Puddelrüh um Frontmann Marcus Rothkranz sorgten für Stimmung. Die fünf singenden Wirte standen zum letzten Mal auf einer Bühne. Die Original Eschweiler sowie das designierte Prinzenduo werden die Narren noch häufiger begeistern. Foto: G. Knippst, O. Kular
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Mehr als vier Stunden Programm der Spitzenklasse: Die Funkentöchter legten für die Jupp-Carduck-Gesellschaft und ihre vielen Gäste einen ebenso tollen Tanz hin wie die Höppe Kroetsch. Sonja Essers war mit Zimmer 4 in diesem Jahr wieder mit dabei, und Stabelsjeck mit Sänger Volker Fulst sowie Puddelrüh um Frontmann Marcus Rothkranz sorgten für Stimmung. Die fünf singenden Wirte standen zum letzten Mal auf einer Bühne. Die Original Eschweiler sowie das designierte Prinzenduo werden die Narren noch häufiger begeistern. Foto: G. Knippst, O. Kular

Eischwiele. „Ich kann nicht verstehen, dass die Leute heute nach Köln fahren“, sagte Norbert Weiland am Dienstag Mittag auf der Bühne auf dem Eschweiler Marktplatz, hielt kurz inne, um die Narren dann mit einem dreifachen „Eischwiele Alaaf“ erneut anzuheizen.

Zum zweiten Mal hatte die Jupp-Carduck-Gesellschaft zum Sessionsauftakt ins Herz der Indestadt eingeladen. Fazit: So kann es weitergehen. Denn erneut waren Tausende Jecke gekommen – nicht nur aus Eschweiler, sondern aus der gesamten Region. Sie feierten friedlich und sahen ein Programm der Spitzenklasse, das natürlich um 11.11 Uhr begann. Rund vier Stunden gab es karnevalistische Unterhaltung vom Feinsten.

Die Funkentöchter und die Höppe Kroetsch legten mitunter akrobatische Tänze hin – natürlich mit Zugabe. Für Höppe-Kroetsch-Tänzer Marc Jacobs gar mit einer zweiten. Er hatte am Dienstag Geburtstag und durfte zur Feier des Tages mit ausgestreckten Armen zwei Teelichter halten. Michael Henkel, einer der zahlreichen Moderatoren, erklärte, was der junge Karnevalist darstellte: „Den schönsten Armleuchter Eschweilers.“ Guido Streusser, ebenfalls Moderator, zollte den Weisweiler Tänzern ein Lob der ganz besonderen Art: „Ich als Schalke-Fan habe schon lange nicht mehr so etwas Gutes Blau-Weißes gesehen.“

Es blieb nicht der einzige Lacher, denn die „Jonge vam Dörp“ um Juppi Küpper haben sich wieder einmal eine wunderschöne Inszenierung einfallen lassen. Moderiert von Daniel Wartha zeigten Bauer (Frank Esser), Mariechen (Juppi Küpper), Ruderer (Dalibor Jelic), Schmied (Lothar Cremer), Germane (Frank Hündgen) und Feuerwehrmann (Björn Plasa), wie das Leben in Dürwiß abläuft.

Ein bisschen Wehmut

Ansonsten dominierte die Musik. Ein bisschen Wehmut war auch mit dabei: Die fünf singenden Wirte (Äu Lersch, Theo Rinkens, Jannis Argiriou, Michael Esser und Delio Duarte) standen nämlich zum letzten Mal auf der Bühne. Gut, dass es ihren Hit auf CD gibt. Die singenden Wirte gingen aber nicht ohne ein Geschenk. Bei ihren Auftritten sind 1822 Euro zusammengekommen, die sie Komitee-Präsident Norbert Weiland für den indestädtischen Karneval überreichten. Apropos Weiland: Natürlich stand auch das designierte Prinzenduo auf der Bühne: Der Prinz in spe, Thomas Weiland und sein Zerm Harald „Hucky“ Weiland genossen den Auftritt sichtlich.

Zurück auf den Bühnen der Region sind die Inde-Singers. Da Christian Leuchter im vorigen Jahr bekanntlich als Prinz unterwegs war, unterstützte ihn seine Band bei seinen Auftritten. Jetzt sind die Inde-Singers wieder in altbewährter Manier unterwegs. Am Dienstag starteten sie in ihre 47. Session!

Ganz so weit sind Stabelsjeck und Puddelrüh noch nicht, aber natürlich sind die beiden Gruppen aus dem Eschweiler Karneval nicht wegzudenken, was sie am Dienstag erneut eindrucksvoll unter Beweis stellten. Und das nicht ausschließlich mit reiner Karnevalsmusik. Stabelsjeck rockte den Marktplatz unter anderem mit einem Medley, das Songs wie „Rockin‘ all over the World“, „Marmor, Stein und Eisen bricht“ sowie „Verdammt lang her“ beinhaltete. Die Stimmung war von Anfang an gut und auch als in etwa elf Regentropfen fielen, störte das niemanden. Im Gegenteil: Beim Auftritt des Duos „Zimmer 4“ (Sonja Essers und Ingo Nüsken) kam sogar die Sonne zum Vorschein. Leider ist auch das schönste Programm irgendwann zu Ende. Am Dienstag war es den Original Eschweilern vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen. Ganz nach ihrem Motto „Zu Gast in der Welt“ nahmen die Fanfarentrompeter das närrische Publikum mit auf eine musikalische Weltreise.

Und weil es Eschweiler ist: Als die Original Eschweiler die Bühne verlassen hatten, spielte Peter-Heinz Arnolds, der den gesamten Tag über in den Pausen für Musik gesorgt hatte, einfach weiter und die Jecken veranstalteten eine Spontan-Polonaise auf dem Marktplatz. Bei den Bildern kann man den Komitee-Präsidenten nur zu gut verstehen. Nach Köln fahren, muss man am Elften im Elften nun wirklich nicht. Muss man wohl auch im kommenden Jahr nicht. Am Dienstag wurde betont, dass der Elfte im Elften auch 2015 wieder auf dem Eschweiler Marktplatz gefeiert werden soll. Eine gute Idee.

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