In Kinzweiler schlüpft das „Urmel aus dem Eis“

Von: irmi
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Die Rasselbande mit den süßen Sprachfehlern ist bereit: die Darsteller des Rippeltip-Theaters haben ihre Rollen bestens verinnerlicht. „Urmel aus dem Eis“ kann starten... Foto: I. Röhseler

Eschweiler-Kinzweiler. „Öff-Öff“: Wutz, Urmel, Ping, Wawa, Schusch sind demnächst in der Festhalle Kinzweiler zu erleben. Das Rippeltip-Theater Kinzweiler bringt „Urmel aus dem Eis“ auf die Bühne. Seit vielen Wochen proben die Darsteller das Stück von Max Kruse, das mit seinen Sprachfehler behafteten Figuren schon eine wahre Herausforderung ist.

Wutz setzt an jedes Satzende ein „Öff-Öff“, Ping quält sich mit dem „sch“ und bekommt nur ein „pf“ über den Schnabel, Waran Wawa kann hingegen für ein „Z“ nur ein „sch“ sprechen und Vogel Schusch hat eine Vorliebe für das „Ä“, während der See-Elefant das „Ö“ für sämtliche Vokale bevorzugt.

Der sprachbegabte Professor Habakuk Tibatong hat also seine liebe Mühe, den Tieren auf seiner Insel das Sprechen beizubringen. Und während er an so manchem Sprachfehler zu verzweifeln droht, schlüpft auch noch das Urmel aus seinem gestrandeten Ei. Nun ist es mit dem Frieden auf der Insel Titiwu vorbei, denn des Professors Eitelkeit hat dafür gesorgt, dass die Menschen auf dem Festland von dem Urmel, das aus dem urzeitlichen Ei geschlüpft ist, erfahren.

So macht sich König Pumponell von Pumpolonien auf die Suche nach dem Urmelchen. Aufführungen sind am Samstag, 8. November, 15 und 18 Uhr, und am Sonntag, 9. November, 11 und 15 Uhr. Tickets gibt es in der Holzecke, Englerthstraße 1a, Telefon 27294, und bei Monique Nacken, Telefon 8099201. Die Vorbereitungen für das lustige Stück aus der legendären Augsburger Puppenkiste laufen also auf Hochtouren, denn nicht nur Texte und Abläufe müssen geprobt werden, auch das Bühnenbild und die Kostüme müssen rechtzeitig fertiggestellt werden.

Apropos Requisiten und Kostüme: Das Rippeltip-Theater ist dringend auf der Suche nach einem Lagerraum. Die bisherige Unterkunft müssen die Darsteller leider räumen. „Wir wären froh, wenn wir ein schönes trockenes Plätzchen (50 bis 60 Quadratmeter) für unsere Schätzchen finden würden“, bittet Rippeltip-Theater-Vorsitzende Christine Riemann (Telefon 20302) um Hilfe.

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