Eschweiler/Dürwiß - In Dürwiß rollen direkt nach Karneval wieder die Bagger an

In Dürwiß rollen direkt nach Karneval wieder die Bagger an

Von: ran
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Eschweiler/Dürwiß. In den kommenden Jahren stehen umfassende Straßen- und Kanalsanierungsarbeiten in Dürwiß an. Den Anfang machen die Karl-Arnold- und Römerstraße, die vom Frühjahr 2014 bis Herbst 2015 sowohl über als auch unter der Erde in einen besseren Zustand versetzt werden sollen.

Nachdem sich die Mitglieder des Planungs-, Umwelt- und Bauausschusses in ihrer Sitzung am 19. September erstmals mit den Planungen befasst hatten, wurde den Anwohnern in einer Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle der Grundschule Dürwiß der aktuelle Planungsstand von Vertretern der Stadt und des beauftragten Ingenieurbüros vorgestellt.

„Die Straßen sind in einem desolaten Zustand, die Kanäle sehen aber fast noch schlechter aus“, ließ Dr. Bernd Hartlich, Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Eschweiler, keinen Zweifel an der Notwendigkeit der Baumaßnahmen aufkommen. Deren Gesamtkosten belaufen sich auf geschätzte 2,273 Millionen Euro (Straßen 1,123 Mio., Kanal 0,6 Mio., Beleuchtung 0,45 Mio., Hausanschlüsse 0,1 Mio.). Auch der Zeitpunkt sei unumgänglich, da die Mittel für die Sanierungsmaßnahme der Jülicher Straße, die von der Städteregion Aachen vorgenommen wird, für die Jahre 2015 und 2016 bereits bewilligt seien. Der Haken: „Zuvor müssen aber die Römer- sowie die Karl-Arnold-Straße fertig sein“, so der Diplom-Ingenieur.

Niveau der Innenstadt

Dabei sehe die Planung wenige Veränderungen vor. Die Fahrbahn werde weiterhin eine Breite von sechs Metern aufweisen, der Gehweg müsse durchgehend breit genug sein, „damit auch Rollstuhlfahrer sowie eine Mutter mit Kind aneinander vorbeikommen“. Die Beleuchtung werde dem Niveau der Innenstadt angepasst. „Da wir auch in den Seitenstraßen die Beleuchtung wechseln, sind für die Baumaßnahme insgesamt 340 Arbeitstage anberaumt. Starten wollen wir nach Karneval.“

Holger Klingebiel vom Ingenieurbüro Achten & Jansen ging auf die Kanalarbeiten ein. Insgesamt seien 900 Meter zu bearbeiten. „Die Ausführungsplanung sieht vor, dass Starkregenereignisse, die statistisch alle 20 Jahre vorkommen, keine Schäden am Kanal verursachen.“ Begonnen werde an der Friedrich-Ebert-Straße.

Zu den Beiträgen, zu denen die Anwohner verpflichtet sind, äußerte sich Bauverwaltungsamtsleiter Helmut Gühsgen. Er nannte Schätzkosten: „Die Anwohner der Karl-Arnold-Straße sollten sich auf Kosten von 14 bis 17 Euro pro Quadratmeter einstellen, die der Römerstraße auf 10 bis 12 Euro. Die Bewohner der Seitenstraßen, in denen nur die Straßenbeleuchtung ausgewechselt werden, können mit Kosten zwischen einem und drei Euro pro Quadratmeter rechnen“, so Helmut Gühsgen. Der Beitrag sei 2016 und 2017 fällig.

Hermann Gödde, Technischer Beigeordneter der Stadt, empfahl den Anwohnern, während der Baumaßnahme auch ihre privaten Hausanschlüsse untersuchen zu lassen. In dieser Hinsicht unterliege man aber keinem Zwang.

Sorgen um Stellplätze

Bauchschmerzen verursachte einigen der Hinweis von Dr. Bernd Hartlich, dass einige Stellplätze wegfielen. Der Leiter des Tiefbauamtes sagte zu, dass in Sachen Parkplätzen „behutsam“ vorgegangen werde. „Im Internet werden unter www.eschweiler.de Ansprechpartner genannt, die ins Detail gehen können“, ließ Dr. Hartlich wissen.

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