Eschweiler - In drei Wochen ist der Spuk vorbei. Vorerst.

In drei Wochen ist der Spuk vorbei. Vorerst.

Von: Rudolf Müller
Letzte Aktualisierung:
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Blick durch die (noch enge) Tunneldurchfahrt auf den gesperrten Sticher Berg. In der Woche nach Karneval sollen die Arbeiten hier abgeschlossen sein. Foto: Rudolf Müller

Eschweiler. Drei Wochen noch, dann ist Schluss mit Herumkurverei auf dem Weg zwischen Eschweiler Innenstadt und Pumpe-Stich, Donnerberg und Atsch. In der 11., spätestens aber 12. Kalenderwoche soll der Sticher Berg wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Derzeit müssen Verkehrsteilnehmer hier eine Umleitung durch den Florianweg zum Jägerspfad und von dort weiter Richtung Stadtwald und Wilhelminenstraße bzw. umgekehrt in Kauf nehmen. Und das bereits seit Anfang November.

Gemeinsam mit der Städteregion hatte die Stadt Ausbau bzw. Sanierung des oberen Teils des Sticher Bergs nach Fertigstellung der Tunneldurchfahrt und Einmündung Florianweg in Angriff genommen. Ursprünglich sollte der Ausbau nur bis zum Hoeschweg vonstatten gehen, dann aber doch bis zur Einmündung Wilhelminenstraße fortgeführt werden.

Damit allerdings wird es nichts: Im oberen Teil findet sich unter der Asphaltdecke großenteils noch uraltes Kopfsteinpflaster - das großflächig und entsprechend tief auszukoffern erschien der Städteregion dann doch zu teuer. Also wird hier nur punktuell an Schadstellen die Fahrbahndecke erneuert.

Auf wenig Begeisterung stößt bei Anwohnern des Sticher Bergs auch der Standort eines Buswartehäuschens in Fahrtrichtung Innenstadt. Bislang existierte dort lediglich eine wetterschutzlose Haltestelle in Höhe der Spielhalle.

Der Gehweg dort gehört allerdings dem Spielhallenbesitzer - und der weigerte sich, ihn zwecks Bau eines Buswartehäuschens zu verkaufen. Die Folge: Der Gehwegabschnitt vor der Spielhalle ist von der Sanierung und Umgestaltung ausgenommen und bleibt, wie er derzeit ist.

Gleich nebenan ist die Zufahrt zu den Supermärkten von Aldi und Netto, gefolgt von der Ausfahrt der Firma F.A. Neuman. Die liegt zwar auf der anderen Straßenseite, benötigt aber für ihre oft überlangen Spezialtransporte auch hier Freiraum.

„Da blieb nur der Gehweg vor dem Haus 23a”, betont Stadtsprecher Stefan Kaever auf Anfrage unserer Zeitung: Weiter hoch läge die Bushaltestelle gefährlich nah hinter einer unübersichtlichen Kurve.

Mit der bevorstehenden Freigabe des oberen Sticher Bergs ist der Baustellenspaß auf dieser Hauptverbindungsstrecke übrigens noch lange nicht: Demnächst folgt der Bau des Kreisels Talstraße. Und dann die Aufweitung der Bahnunterführung.

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