In der Kirche fühlen sich Lämmer und Labradore wohl

Von: jana
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Darf sich als treuer Hirte von rund 2800 Schäfchen bezeichnen: Pfarrer Friedhelm Schippers. Foto: Jana Röhseler

Eschweiler. Noch ein wenig tapsig laufen die gerade einmal vier Tage alten Lämmchen durch ihren kleinen Stall, schmiegen sich an ihr Mutterschaf und stillen ihren Hunger. Wer jetzt denkt, es handelt sich um eine Szene auf einem idyllischen Bauernhof, der liegt in diesem Fall falsch.

Kleine und große Hunde, lehrreiche Bibeltexte, Fürbitten und Kirchengesang spielten am Sonntagmorgen auch noch eine wichtige Rolle, als die Friedenskirche zum siebten jährlichen Tiergottesdienst einlud.

Im Mittelpunkt stand der Psalm 23 „Der Herr ist mein Hirt” und der Umgang mit den Geschöpfen Gottes. Dabei durfte Pfarrer Friedhelm Schippers nicht nur wuschelige Bobtails und edle Labradore in seiner Gemeinde als „neue Gesichter” begrüßen. Schafhirte Rudi Browers brachte gleich eine ganze Schaffamilie mit, darunter vier Tage alte Lämmer, die nicht nur die Herzen der kleinen Kirchenbesucher im Sturm eroberten.

Seit 26 Jahren

Seit 26 Jahren kümmert sich der „Pastor für Vierbeiner”, Rudi Browers, um seine mittlerweile 200 Schützlinge. „Unsere Gemeinde hat 2800 Schäfchen”, stellte Pfarrer Friedhelm Schippers stolz fest.

Da die Gemeindemitglieder am gestrigen Morgen auch ihre Haustiere mitbringen durften, wurden Lieder wie „Weil ich Jesus„ Schäflein bin” das ein oder andere Mal durch ein lautes „Wuff” übertönt. Das machte den großen und kleinen Kirchengängern jedoch gar nichts aus - ganz im Gegenteil: Die ohnehin schon harmonische Stimmung wurde durch die kleinen „Störer” eher noch etwas aufgelockert.

Bevor es zum gemeinsamen Brunch ging, zog es die Kinder natürlich erst einmal zu den kuschelig weichen Jungschafen, die sich auf den Armen der Mädchen und Jungen sichtlich wohl fühlten.
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