Eschweiler - In der Eifel gibt es eine Menge spannender Dinge zu entdecken

In der Eifel gibt es eine Menge spannender Dinge zu entdecken

Von: na
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Der Traum von einem richtigen
Der Traum von einem richtigen Urlaub wurde für die Ferienspielkinder der Röthgener Grundschule wahr. Das hatten sie vor allem ihren engagierten Erzieherinnen, dem Kinderschutzbund und zahlreichen Sponsoren zu verdanken. Foto: Nils Aßmus

Eschweiler. Mehr als ein Jahr ist es her, da saßen Beate Blankenburg und Rebekka Nellißen wieder einmal an der Planung der Ferienspiele ihrer OGS, der KGS Röthgen.

Nach vielen Sommerferien mit ähnlichen Programmen wollten die beiden Erzieherinnen der OGS einmal etwas ganz neues mit ihren Ferienspielkindern machen und kamen auf die Idee einen richtigen kleinen Urlaub in der Eifel zu organisieren.

Zwar wussten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz genau so durchführbar sei, die Idee war jedoch geboren. Das größte Hindernis, dass noch zwischen den Röthgener Kindern und zwei aufregenden und völlig neuen Ferienspielwochen stand war ein finanzielles.

Der Ortsverband Eschweiler des Kinderschutzbundes, der jedes Jahr für die Ferienspiele verantwortlich ist, war von der Idee jedoch sehr angetan und neben den finanziellen Aufwendungen des KSB fanden sich auch von dem Projekt begeisterte Sponsoren, die den Traum vom Urlaub in der Eifel für die Kinder möglich machten und den Kostenbeitrag der Eltern auf ein Minimum senkten.

Nach einer gelungenen Premiere wollten sowohl die Grundschulkinder, als auch ihre Betreuerinnen das Erlebnis des letzten Jahres wiederholen und starteten am neunten Juli mit elf Kindern ihre Reise in das Schullandheim Urft in der Eifel.

Mit von der Partie war außerdem Sascha Schulze, ein ehemaliger Praktikant, der ehrenamtlich die Ferienspiele mit betreute.

Nach der Erkundung der Umgebung am ersten Tag und einer Besichtigung antiker römischer Wasserleitungen freuten sich die Kids auf spannende und erlebnisreiche Tage in der Eifel. Obwohl das Wetter, wie könnte es in diesem Sommer auch anders sein, nicht immer mitspielte brach die Ferienspielgruppe am zweiten Tag des Aufenthaltes über eine Wanderung auf dem Ku(h)ltourweg auf zu einem Abenteuerspielplatz, auf dem es ein leckeres Picknick gab. Auf dem Weg dorthin lernten die Kinder auf dem speziell konzipierten Wanderweg einiges über die Eifler Kühe und die Milchproduktion.

Am nächsten Tag ging es aktiv mit einem Besuch im Eifelbad Bad Münstereifel weiter.

Die vielfältigen Möglichkeiten udes Schullandheims nutzten die Röthgener am Donnerstag der ersten Ferienwoche bei einem Tag mit Spiel, Sport und Spaß aus, bevor später eine Waldwanderung auf dem Plan stand.

Am Tag darauf ging es dann auf große Entdeckungstour in der für ihre Fachwerkhäuser und ihren Kurbetrieb bekannte Eifelstadt Bad Münstereifel. Bei einem interaktiven Stadtentdeckungsspiel gab es in einer solchen Stadt, in der das Mittelalter mancherorts noch allgegenwärtig zu sein scheint, für die Kinder natürlich viel zu entdecken. Bei endlich einmal tollem Sommerwetter rundete ein großes Eis den tollen Tag ab.

Ein besonderes Highlight für Kinder und Betreuer war die Kreativ-Märchenwanderung, bei der die Kinder selber oft aktiv werden durften, bevor die Entwicklung des Märchens „Hänsel und Gretel” während der Wanderung immer weiter Fortschritt. Mit diesem tollen Erlebnis im Hinterkopf konnten die Ferienspielkinder dann im Anschluss eine fröhliche Postkarte nach Hause schicken und von den bisherigen Abenteuern berichten.

In der zweiten Woche ging es noch einmal nach Bad Münstereifel auf die Kirmes und zu einem Stadtbummel. Da das Wetter noch einmal mitspielte freuten sich die Grundschulurlauber wieder auf ein leckeres Eis. Überhaupt nicht spielte das Wetter dann bei dem mit Spannung erwarteten Ausflug zur Greifvogelstation nach Hellenthal mit. Allerdings schien der anhaltende Regen Adler und Co. bei ihrer Flugshow mehr auszumachen als den begeisterten Kindern.

Am letzten Tag vor der Abreise zeigte sich der Sommer aber von seiner schönsten Seite und kurzerhand fuhr man in das Eifelbad nach Mechernich, um dort den Tag im Wasser zu genießen, bevor es am Abend an das Kofferpacken ging und am Donnerstagmorgen, nach einer Abschlussparty und einem letzten Grillabend die Heimreise nach Röthgen angetreten wurde.

Das Résumé fiel dabei hervorragend aus. Beate Blankenburg stellte vor allem das Zusammenwachsen der Gruppe im Laufe der zwei Wochen als tolles Ergebnis heraus und Rebekka Nellißen bezeichnete eben diesen sozialen Aspekt als „Lernen fürs Leben”, für das im Lehrplan der Grundschule oft zu wenig Zeit ist. Wenn im nächsten Jahr die Finanzierung erneut gelingt, freuen sich Kinder und Betreuer auch in den nächsten Sommerferien auf zwei ereignisreiche Wochen in der Eifel.
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