In den Museumsräumen schlagen die Herzen der Narren höher

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Der Vorstand des Fördervereins Karnevalsmuseum Eschweiler: (von links) Jakob Bündgen, Renate Bündgen, Hans Walter Oidtmann und Marc Boltz. Es fehlen Hans Houck und Marco Zimmermann. Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. Von außen wirkt der Flachbau an der Lürkener Straße im Dürwisser Norden eher unscheinbar. Umso erstaunter ist der Besucher, wenn er jenes Gebäude betritt, in dem das Eschweiler Karnevalsmuseum untergebracht ist - eine Sammlung karnevalistischer Kostbarkeiten, die weit und breit ihresgleichen sucht.

Vor gut zweieinhalb Jahren hatte sich der „Förderverein Karnevalsmuseum Eschweiler” gegründet mit dem Ziel, eine dauerhafte Bleibe für das Archiv und die abertausenden Ausstellungsstücke zu finden, die damals im Drimbornshof auf engstem Raum mehr schlecht als recht untergebracht waren. Schließlich stellte die Stadt Eschweiler dem Verein die ehemalige Hausmeisterwohnung auf dem alten Gelände der Waffelfabrik an der Lürkener Straße zur Verfügung.

Der stellvertretende Vereinsvorsitzende Jakob Bündgen, der sich mit seiner Ehefrau Renate liebevoll und mit großer Sorgfalt um die kleinen und großen Dinge im Museum kümmert, war es auch, der mit seiner umfangreichen Privatsammlung den Grundstock für die einzigartige Sammlung legte.

Rund 2300 Eschweiler Orden und noch einmal 1700 aus der Nachbarstadt Stolberg sowie Ehrenzeichen des Bundes Deutscher Karneval (BDK) hatte der leidenschaftliche Sammler und Kenner in Jahrzehnten zusammengetragen und in zahlreichen Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Räume im Parterre und im Untergeschoss laden zu einer wahren Entdeckungsreise ein, die nicht nur das Herz eines jeden Karnevalisten höher schlagen lässt, sondern auch all jene fesseln dürfte, die sich für Heimatgeschichte interessieren.

Aktuell hat der Verein 165 Mitglieder, darunter auch Gesangsgruppen, Korporalschaften und viele andere Gruppierungen. Weitere Mitglieder und Förderer sind natürlich gerne gesehen, zumal es immer wieder an kleinen und großen Dingen fehlt.
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