In den Liedern von „Take 2 Live” findet sich jeder wieder

Von: jope
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Als „Take 2 Live” seit 2005 unterweges: Sängerin Conny Staebel sowie der Gitarrist und Songwriter Andreas Schäfer begeisterten auch im Foto: Joachim Peters

Eschweiler. Verrückte Welt im Großen: Da müssen die Fußball-Bundesliga-Trainer Felix Magath und Louis van Gaal wohl ihre Koffer packen, trotz Sympathiebekundungen der Fans im einen und trotz wieder einsetzender Siege in beiden Fällen. Verrückte Welt auch im kleinen Eschweiler.

Gretel Germann muss im Sommer als Wirtin ihre Zelte im Culture-Café abbrechen - obwohl das Lokal zunehmend ein Geheimtipp für Kulturinteressierte und junge Künstler in den letzten Jahren geworden ist.

Wie dem auch sei: Das, was dort in gemütlicher Atmosphäre geboten wird, ist auch während der nun schon einsetzenden „Abschieds-Saison” allemal einen Besuch wert. So wieder am Wochenende beim Auftritt zweier junger Künstler aus dem Eifelort Brohl bei Mayen in der Nähe von Koblenz. Die Sängerin Conny Staebel sowie der Gitarrist und Songwriter Andreas Schäfer touren seit Ende 2005 als „Take 2 Live” durch die Lande und blicken dabei schon auf über 180 gespielte Konzerte zurück. Dass sie dabei neben dem Aachener Jakobshof auch das Culture-Café für ein Konzert in unserer Region erkoren haben, spricht für den gewachsenen Bekanntheitsgrad des Eschweiler Culture-Cafés.

Selbstkomponiertes

„Take 2 Live” sind ein Akustik-Rock-Pop-Duo der besonderen Art: Sein Repertoire besteht aus selbstkomponierten englischen und deutschen Rock-Pop-Songs ebenso wie aus gecoverten Liedern aus der Zeit der 80er Jahre bis heute.

Beim Auftritt in Eschweiler überwogen dabei nachdenkliche Lieder, die sich aber wohltuend von rosaroten Klischees einerseits und schwarzem Pessimismus andererseits unterschieden. Kurzum: sensible Texte und Melodien, in denen sich die Zuhörer gleich welchen Alters mit ihrer Lebenserfahrung „wiederfanden”. So, als Conny Staebel in dem Liebeslied „Für Dich” die Bandbreite des Verliebtseins zwischen leisem Zweifel und umso größerer Hingabebereitschaft musikalisch auslotete.

Oder, als sie in „Right way” all jenen Mut zum Neuanfang und Aufbruch machte, die sich bisweilen orientierungslos in ihrem Leben vorkommen. Die Stimmung des „Es ist nie zu spät” keimt im Allgemeinen auch in der beginnenden Frühlingszeit auf: Mit „I feel fine” bannten Conny Staebel und Andreas Schäfer erste wärmende Sonnenstrahlen für die Seele in Worte und Gitarren-Töne.

Je heimeliger der Abend in „familiärer” Atmosphäre wurde, umso mehr entlockte Sängerin Conny dann auch den Gästen Klänge: Die Besucherschar stimmte erst zögerlich, dann aber immer selbstbewusster in die intonierten Refrains ein.
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