Immer mehr Kinder brauchen Förderung

Von: Silvia Kurth
Letzte Aktualisierung:

Eschweiler. Auch Kindergärten müssen auf dem „Markt” bestehen. Das ist eine Folge der demografischen Entwicklung - mit allen Unwägbarkeiten, was die Prognose von Geburtenzahlen oder „Zuwanderern” betrifft. Für die Eltern werden sich die Wahlmöglichkeiten verbessern.

Zu diesem Schluss kommt das Jugendamt in der Fortschreibung des Jugendhilfeplanes für das kommende Kindergartenjahr. Die Folge: Vor allem dort, wo Kindergärten in relativer Nähe zueinander angesiedelt sind, werden sie ihr Profil weiter schärfen müssen.

Aufholen muss Eschweiler, um den Bedarf bei den Plätzen für unter Dreijährige decken zu können. Noch besteht bei den Kleinkindern - im Gegensatz zu den „Ü3” - kein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz; das ändert sich aber im Jahr 2013.

Im laufenden Kindergartenjahr sind von insgesamt 1418 Kindergartenplätzen in der Indestadt 83 für Kinder unter drei Jahren reserviert, im 2010/2011 werden es 111 sein. Mehr Plätze für das Jahr 2012/13 werden durch den geplanten Bau eines Kindergartens hinter dem heutigen Indestadion geschaffen. Für Dürwiß hingegen ist die Standortfrage noch nicht geklärt.

Besonderes Augenmerk muss die Stadt auf den wachsenden Bedarf an integrativen Plätzen für behinderte bzw. entwicklungsverzögerte Kinder richten. Derzeit werden 59 Förderkinder betreut, im kommenden Kindergartenjahr stehen dann unter insgesamt 1546 Kindergartenplätzen 65 für die integrative Betreuung zur Verfügung. Der genaue Bedarf lässt sich jedoch kaum vorhersagen.
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