Eschweiler/Mulartshütte - Im Reifen, auf dem Seil und sogar mit Messern

Im Reifen, auf dem Seil und sogar mit Messern

Von: se
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Die Teilnehmer der Ferienspiele eiferten den Profis fleißig nach und wurden dafür vom Publikum mit viel Applaus belohnt.  Foto: Sonja Essers

Eschweiler/Mulartshütte. Kimberly Amany liegt der Zirkus im Blut. Bereits in der siebten Generation wird er von ihrer Familie betrieben. Seiltanz, Akrobatik, Clowns und viele Tiere gehören zum Alltag der kleinen Artistin dazu. In der vergangenen Woche durften auch die Kinder, die an den Ferienspielen im Familien- und Jugendbildungshof Auenland in Roetgen-Mulartshütte teilnahmen, Zirkusluft schnuppern.

Bereits zum zweiten Mal waren die Artisten des Zirkus Amany zu Gast und probten mit den Kindern für die Zirkusvorstellung.

Bei dieser zeigten sie ihren Eltern, Großeltern, Geschwistern und Freunden was sie von den Profis gelernt hatten. „Wir haben nur positive Erfahrungen mit dem Zirkus Amany gemacht und ihn in diesem Jahr wieder eingeladen“, erklärte Monika Medic, die mit ihrem Ehemann Zoran, Geschäftsführer des Auenlands, die Ferienspiele leitete. Am ersten Tag konnten die Kinder in verschiedenen Workshops Einblicke in die Zirkuswelt bekommen. Dann wurde fleißig geprobt. „Die Kinder waren nicht mehr zu bremsen, sie wollten den ganzen Tag nur trainieren“, sagte Medic.

Spaß hatten nicht nur die 22 Teilnehmer und ihre zwölf Betreuer, darunter auch drei von der Mobilen Jugendarbeit Eschweiler, sondern auch die Mitglieder der Familie Amany. Zirkusdirektor Manuel Kübler, der den Kindern mit sieben weiteren Familienmitgliedern den Zirkus näherbrachte, war von den kleinen Stars der Manege begeistert. „Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht mit den Kindern zu arbeiten“, meinte er. Die größte Freude hatten die Kinder jedoch an den Tieren: Pferde, Esel, Ponys, Ziegen, Lamas und Gänse. „Wir haben den Kindern gezeigt, wie man die Tiere dressiert. Das hat ihnen besonders gut gefallen“, so Kübler. Das Lampenfieber stieg kurz vor der Aufführung noch einmal in die Höhe, war den Nachwuchsartisten jedoch während ihrer Auftritte nicht anzumerken. Dann ging es endlich los. Kinder aus Eschweiler, Roetgen, Stolberg, Würselen und sogar Mönchengladbach gaben ihr Bestes. Zuckerwatte und Leuchtstäbe machten die Stimmung im bunten Zirkuszelt perfekt.

Die lustigen Clowns begeisterten das Publikum genauso wie die Akrobaten, die am Reifen oder auf dem Seil zeigten, wie beweglich sie sind. Die kleinste Teilnehmerin der Ferienspiele, die einjährige Greta, präsentierte dem Publikum ihre Ziege Heidi und erntete dafür viel Applaus. Die vierjährige Summer, Jüngste der Familie Amany, tanzte zunächst über das Seil und sorgte dann mit ihren Hula-Hoop-Reifen für Stimmung im Zelt. Für besonders spannende Momente sorgte Timo. Das Mitglied der Zirkusfamilie jonglierte mit Messern und Feuerkeulen, so dass den Zuschauern der Atem stockte. Auch Zirkusdirektor Manuel Kübler brachte das Publikum zum Staunen, indem er bis zu vier Stühle auf seinem Kinn beziehungsweise seiner Stirn balancierte. Doch auch die Teilnehmer der Ferienspiele zeigten auf dem Trampolin oder in der Luft ihr Talent. Zum Abschluss tanzten die Kinder mit ihren Betreuern und den Amanys den „Piratentanz“. Für ihre tollen Leistungen wurden sie vom begeisterten Publikum mit viel Applaus belohnt.

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