Im Porsche rast Krumbach auf Platz fünf

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Auf dem Ring eine Macht: Jochen Krumbach und seine Team-Kollegen fuhren in der Eifel auf den 5. Platz im Porsche 911.

Eschweiler/Nürburgring. Vor 35000 Zuschauern und erstmals ununterbrochen trockenem Wetter fand jetzt der dritte Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring statt.

Jochen Krumbach (Eschweiler), Armin Hahne (Monaco) und erstmals Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) pilotierten dabei den gelb-grünen Krimskoye-Porsche 997 Cup S von Manthey-Racing und belegten den 5. Gesamtrang.

Start auf Position 14

Das Rennen konnte zunächst nur von Startposition 14 aus in Angriff genommen werden, nachdem eine defekte Zündkerze eine Rundenzeitverbesserung in der Endphase des Zeittrainings vereitelt hatte. „Sicherheitshalber entschied Teamchef Olaf Manthey, meinen Angriff auf eine schnelle Runde zum Ende des Qualifyings abzubrechen, um größeren Schaden zu vermeiden”, erklärt Jochen Krumbach.

Nachdem das Trio auf dem Yokohama-bereiften Neunelfer von Beginn des Rennens an unter den Top 10 zu finden war, kämpften sie bis zum Ende des Rennens um Positionen und wurden schließlich auf einem tollen 5. Gesamtrang abgewunken. „Trotz des guten Ergebnisses müssen wir aber weiter am Setup des Porsche in Verbindung mit den Yokohama-Reifen arbeiten”, bilanziert Krumbach, „das Fahrverhalten und die daraus resultierenden Rundenzeiten sollten noch deutlich zu verbessern sein.”

Gleichzeitig starteten Krumbach und Hahne auf dem Lexus LF-A, um Entwicklungsarbeit und Vorbereitung zu den 24-Stunden-Rennen am japanischen Sportgerät fortzusetzen. „Der LF-A hat mich bislang sehr positiv überrascht”, verrät Jochen Krumbach, „nachdem wir verschiedene Setups mit unterschiedlichen Federn, Dämpfer, Stabilisatoren und Reifen getestet haben, sind wir den schnellsten Autos deutlich nähergerückt.

Das Auto bietet mit dem 500 PS starken Zehn-Zylinder-Motor und dem Paddle-Shift geschalteten Sequentialgetriebe eine sehr gute Basis. Zudem hat Bridgestone exklusiv für den LF-A 20-Zoll-Rennreifen entwickelt, die sehr gut zum Auto passen. Bemerkenswert ist auch, dass wir bislang noch keine technischen Probleme zu beklagen hatten. Somit sollten wir mit dem japanischen Gazoo-Racing Team, meinen Fahrerkollegen Armin Hahne und Andre Lotterer ein Wörtchen um die Vergabe der Startplätze unter den Top 20 beim 24-Stunden-Rennen mitreden können.”

Für die Mehrzahl der Teilnehmer der Langstreckenmeisterschaft steht nun das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring auf dem Programm. Nach dem Langstreckenklassiker vom 21. bis 24. Mai haben die Teams einige Tage Zeit zu verschnaufen, ehe die populärste Breitensportserie Europas am 13. Juni in das zweite Saisondrittel startet.
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