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Im Oldtimer-Konvoi nach Wattrelos

Von: vr
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Autos ab  Baujahr 1955 gingen
Autos ab Baujahr 1955 gingen am Talbahnhof an den Start zur 2. Internationalen Oldtimerfahrt „Eschweiler-Wattrelos-Eschweiler” mit insgesamt 680 Kilometern Strecke. Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr nahmen die Mitglieder des Automobilclubs Eschweiler den Begriff der „gelebten Städtepartnerschaft” erneut wörtlich und luden zum zweiten Mal gemeinsam mit dem Internationalen Oldtimer-Veranstaltungs-Service zur Fahrt „Eschweiler - Wattrelos - Eschweiler” ein.

25 Teams in Fahrzeugen von Baujahr 1955 bis 2010 starteten vom Talbahnhof aus auf die 680 Kilometer lange Strecke, die es in zwei Tagen zu bewältigen galt.

Tina Stange und Rene Göbbels wurden ihrem Favoritenruf gerecht und erlangten in ihrem VW Golf 1 den Gesamtsieg vor Inge Göbbels und Dieter Grunenberg, ebenfalls in einem VW Golf 1, und Johannes Johnen sowie Horst Tümmeler im TVR-VIXEN S2.

Die Teilnehmer durften auf einer landschaftlich sehr reizvollen, aber auch anspruchsvollen Strecke durch die Ardennen ihre fahrerische Klasse unter Beweis stellen, nicht zuletzt bei einem Slalom in Wattrelos. Auf zehn Meter genau hatten Gaby Werth und Jo Müller vom Automobilclub die 360 Kilometer vom Start am Talbahnhof bis zum Platz der Republik in Wattrelos ausgearbeitet, ebenso wie die 320 Kilometer umfassende Rücktour am Sonntag. Navigatorische Fähigkeiten waren hierbei ebenso gefragt wie Kenntnisse aus dem Automobilbereich.

Mit ihrem Austin Healey stellten Karl-Heinz Hintz und Sylvie Mesnil aus Essen das älteste Fahrzeug, die Blicke auf sich zogen jedoch auch der Morgan+8 von Friedel und Marga Güldenberg aus Eschweiler, der 1964er Triumph von Christian Georgi und Harry Lemke aus Aachen sowie der Rover Mini MK2 von Vivien Schmitz und Gunter Irschfeld und der Panther Lima von Norbert Schroiff.

Die Teilnehmer der 2. Oldtimerfahrt „Eschweiler-Wattrelos-Eschweiler” absolvierten insgesamt sieben Prüfungen, bis sie am späten Sonntagnachmittag nach fast 700 gefahrenen Kilometern erschöpft, aber sichtlich glücklich wieder den Eschweiler Talbahnhof erreichten, wo Tour-Organisator Stefan Jenneßen den Siegern gratulierte.
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