Im Marschtakt zum Ratssaal: KGs halten zusammen

Von: rpm
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Triumphfahrt durch die Innenstadt: tausende Zuschauer säumten die Straßen, als Prinz Wolfgang II. samt Zeremonienmeister Frank am Samstag bei bestem Fastelovendswetter im offenen Cabrio Kurs aufs Rathaus nahmen. Foto: D. Lirium
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Musikzüge bestimmten das optische und akustische Szenario des großen Marschs aufs Rathaus am Samstagmittag. Foto: T. Nitus

Eischwiele. Eigentlich sollte er seit Jahren in Rente sein. Doch Paul Bonn denkt nicht daran, die Rolle zu wechseln und vom aktiven Zugteilnehmer zum Zuschauer zu mutieren. Deutschlands ältester Fahnenschwenker schreibt die eigene Legende fort. Und marschierte so auch am Samstag den ungezählten Uniformierten, die mit klingendem Spiel durch die Eschweiler Innenstadt zum Rathaus marschierten, die Stadtfahne schwenkend voran. Und so wird man ihn auch heute erleben: an der Spitze des Rosenmontagszugs, wie seit Jahrzehnten.

Tausende waren es, die in Marschformation am Vormittag in einem riesigen Zug Richtung Ratssaal unterwegs waren. Offiziere, Mannschaften, Musiker, Mariechen marschierten an einer großen Zuschauerkulisse entlang zum Narrenbrunnen. Per pedes – bis auf wenige Ausnahmen: Prinz Wolfgang II. und sein Zeremonienmeister Frank rollten im Cabrio durch die Stadt – und „Äu“ Lersch ritt hoch oben auf dem „Strafesel“ der Blauen Funken (siehe Bericht an anderer Stelle) durch die Straßen.

Gegen 11 Uhr endete der Marsch auf der Indestraße, wo sich vor dem Rathaus die Standartenträger der Gesellschaften am Narrenbrunnen versammelten, um abschließend mit Prinz und Zerm, Börjemeeste und Komitee in den Ratssaal einzuziehen. Ein prächtiges Bild, das nicht zuletzt den Zusammenhalt und die Einigkeit der Eschweiler Karnevalisten und Gesellschaften unterstreicht und die Indestadt von anderen Städten erfreulich unterscheidet.

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