Im Herbst geht´s nach Israel, im Frühjahr lockt Madeira

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Schroffe Küsten, steile Berge, schmale Pfade: Madeira hat Wanderern einiges zu bieten. Foto: Rudolf Müller

Eschweiler. Die Eschweiler Volkshochschule startet am Mittwoch, 25. August, ihr Herbstsemester - zunächst einmal mit der kostenlosen Verteilung des VHS-Programmheftes an alle Haushalte in der Stadt. Im 40-seitigen Programm gibt´s kleine Juwelen zu entdecken - zum Beispiel die Studienreisen.

Sie haben eine lange Tradition in der deutschen Weiterbildung. Sie sollen Kunstgeschichte oder Sprachen „vor Ort” ermöglichen, politische Strukturen verdeutlichen und manchmal helfen, sich mit „fremden Menschen” zu treffen. Wichtiges Grundprinzip: Die Volkshochschulen verpflichten sich faktisch für ihre Teilnehmer zu einem Rundum-sorglos-Paket.

Im Herbst führt die VHS Eschweiler drei Studienreisen durch: Vom 23. bis 25. September geht es zum neuen Centre Pompidou in Metz, einer „Nebenstelle” des gleichnamigen Museums von Paris - ein Leckerbissen für Kunstfreunde.

Bodensee und Loire

Der Kunsthistoriker Georg Tilger leitet in den Herbstferien eine zehntägige Exkursion - ebenfalls nach Frankreich („Haute Provence”): fünf bis sechs Plätze sind noch zu haben - sofern man sich kurzfristig in der VHS meldet.

Und dann ist da noch eine neuntägige Studienreise nach Israel (mit einer Mischung aus Geschichte und Landeskunde), ebenfalls in den Herbstferien. Hierbei kooperiert die VHS Eschweiler mit der Nachbar-Volkshochschule der Stadt Düren: Letztere hat sogar die „Federführung” übernommen, ist also für das Programm, die Leitung und die Durchführung verantwortlich.

VHS-Leiter Schmidt: „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren mit anderen Volkshochschulen zusammen - und zwar nicht nur bei Studienreisen. Das klappt hervorragend; denn wir müssen auf diese Weise ja nicht alles selber machen, sondern teilen uns die Arbeit.”

Für Mitglieder einer Studienreise ändert sich dadurch nichts - allerdings findet gelegentlich das eine oder andere Vorbereitungsseminar auch mal in der Nachbarschaft statt. Schmidt: „Bisher hat sich darüber niemand beschwert - im Gegenteil. Denn auf diese Weise sehen alle, dass Eschweiler ein besonders schönes VHS-Gebäude hat und wissen dieses Geschenk des Stadtrates besonders zu würdigen. Und unsere Gastfreundlichkeit gilt ohnehin als vorbildlich.”

Für 2011 hat die VHS im übrigen weitere Reisen im Visier: Zum Beispiel „Wandern auf Madeira” (März), eine regionale Reise an den Bodensee und zur Blumeninsel Mainau (Juni) sowie eine kunsthistorische Expedition an die Loire (Oktober).

Weitere Reiseziele in den folgenden Jahren werden aber nur weiterverfolgt, wenn sich genügend Personen vorab auf eine „Interessentenliste” setzen lassen - z.B. für Kuba oder Syrien, für Jordanien und eine Wiederholung der Wanderung auf dem Jakobsweg in Spanien.

Wobei die Volkshochschule durchaus langfristig plant: Wer auf dem Jakobsweg pilgern (und viel Kunstgeschichte genießen) will, muss sich grgebenenfalls auf das Jahr 2013 einstellen.

Weitere Einzelheiten im neuen VHS-Programmheft Ende August: Dann kann (und sollte) man sich beraten lassen im VHS-Haus, Kaiserstraße 4a, 70270.
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