IGBCE-Ortsgruppe Dürwiß: Auf Reisen die Schwäbische Alb erkundet

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Auf Bildunsgreise: Die IGBCE-Ortsgruppe Dürwiß.

Eschweiler. Die 17. Bildungsfahrt der IGBCE Ortsgruppe Dürwiß, Neu-Lohn und Kinzweiler ging vom 11. Juni bis 15. Juni 17 in die „Schwäbische Alb“. Am Sonntag machten sich die 36 Teilnehmer schon um 6:00 Uhr auf die Reise.

Die gesamte Fahrt, war wie in den Vorjahren auch, von dem Vorstandsmitglied Rainer Wick selber geplant worden. Der erste Zwischenstopp führte die Gruppe nach Ludwigsburg. Dort erlebten alle eine imposante Besichtigung des Residenzschlosses, das größte erhaltene Barockschloss Deutschlands. Weiter bekam man das Jagd- und Lustschloss Favorite und das Seeschloss Monrepos zu sehen, ehe man am frühen Abend dann im Seminaris Hotel Bad Boll an kam. Der folgende Tag stand dann ganz im Zeichen des großen Lautertales.

Die erste Station war das Landgestüt Marbach, das älteste staatliche Gestüt Deutschlands mit einem Bestand von mehr als 550 Pferden. Im Anschluss daran ging es weiter zur Wimsener Wasserhöhle (Friedrichshöhle). Sie ist eine der Hauptattraktionen des Geopark Schwäbische Alb. Das auch als Friedrichshöhle bekannte Naturdenkmal ist die einzige „aktive“ Wasserhöhle Deutschlands und benannt nach Kurfürst Friedrich von Württemberg. Die auf einer Länge von über 730 m erforschte Unterwasserhöhle kann auf 70 m mit einem Nachen (Boot) befahren werden. Fachkundige Fährmänner und Höhlenführer erklären Ihnen die Entstehung, Geschichte und Geologie der Wimsener Höhle und Schwäbischen Alb. Im Anschluß daran besuchte man noch die Benediktiner Abtei in Zwiefalten und den Ort Zwiefalten. Das gesamte Ortsbild von Zwiefalten ist vom Barock geprägt und man fühlt sich 200 Jahre in der Zeit zurückversetzt. Am Dienstag stand dann die Badenwürtembergische Stadt Ulm auf dem Programm mit der Besichtigung des Ulmer Münster.

Dieser hat den höchsten Kirchturm der Welt und ist Deutschlands größte evangelische Kirche. Sehr beeindruckend für die Reisegruppe war das Gerberviertel in Ulm. Mit seinen kleinen Gassen und vielen Hinterhöfen, die mit kleinen Bächen durchzogen sind, luden diese auch in den vielen Biergärten zum Verweilen ein. Das Kloster Roggenburg, im schwäbischen Rokoko Stil gehaltenes Kloster und seiner großen Bibliothek, wurde am Nachmittag auch noch besichtigt. Am Mittwoch stand eine Stadtführung durch Bad Urach mit seinen tollen Fachwerkhäusern auf dem Programm. Dieser Besuch wurde mit einem Spaziergang zu den Bad Uracher Wasserfall fortgeführt. Nach dem Mittag stand der Besuch des Papierwerkes Ahlstrom-Munksjö in Dettingen auf dem Programm.

Dieser ist ein Hightechstandort der Papierproduktion, welcher Mittels intelligenter Papiertechnologie hier vor allem Dekorpapiere sowie Dünndruckpapiere produziert. Die Dekorpapiere aus Dettingen werden unter anderem zum Kaschieren von Spanplatten in der Holz- und Möbelindustrie eingesetzt. Die Schönheit vieler Küchen, Wohnzimmer oder Fußböden basiert auf diesem Papier. Dünndruckpapiere sind hauchdünn aber gut sichtbar und werden für Beipackzettel von Arzneimitteln oder Drogerieartikeln verwendet. Auch Gesetzestexte oder Bibeln werden auf diesen opaken Papieren gedruckt.

Wie man vom Betriebsrat erfuhr, werden an diesem Standort mit ca. 200 Mitarbeitern, im Jahr 60.000 t Papier produziert. Am Donnerstag war wieder die Heimreise angesagt und man machte auf der Rückfahrt noch halt in Mainz, wo eine Stadtführung sowie die Besichtigung des Mainzer Doms angesagt waren. Gegen Abend kamen alle wohlbehalten in Dürwiß an und alle waren sich einig. Man hatte viel gesehen und es war auch teilweise anstrengend, aber es hatte sich wieder gelohnt und alle freuen sich auf die 18. Bildungsfahrt.

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