Eschweiler - IG Metall Stolberg-Eschweiler gewinnt 200 neue Mitglieder

IG Metall Stolberg-Eschweiler gewinnt 200 neue Mitglieder

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Eschweiler. Die IG Metall Stolberg hat im vergangenen Jahr 200 neue Mitglieder gewinnen können. Damit liegt die Zahl der Neuaufnahmen um 40 höher als die Zahl der Austritte. „Im fünften Jahr in Folge entscheiden sich damit in Stolberg - Eschweiler mehr Menschen für als gegen die IG Metall“, so Martin Peters, IG Metall-Geschäftsführer für Stolberg und Eschweiler.

Mit diesem Plus konnten jedoch nicht die rund 70 Sterbefälle ausgeglichen werden. Ende 2016 hatte die IG Metall Stolberg-Eschweiler 5.209 Mitglieder. Das sind 5 Mitglieder weniger als im Jahr zuvor. Peters weist zudem darauf hin, dass die IG Metall Stolberg-Eschweiler in strategisch wichtigen Bereichen wächst. Bei den Auszubildenden ist die Mitgliederzahl um 15,8 Prozent zum Vorjahr gestiegen.

Die IG Metall stellt sich den Herausforderungen bei der Mitgliederentwicklung. Seit September 2016 ist im Bereich Stolberg-Eschweiler mit dem Gewerkschaftssekretär Boris Weinstein eine neue Stelle im Rahmen eines Erschließungsprojektes besetzt worden.

Dabei geht es uns in Stolberg-Eschweiler vor allem darum, die sich verändernde Beschäftigtenstruktur besser in unserer Mitgliederstruktur abzubilden. Die Zahl der betriebsangehörigen Mitglieder der IG Metall in Stolberg-Eschweiler ist in 2016 um rund 1 gewachsen. Bei den Arbeitern sind wir nach wie vor hervorragend organisiert. Im wachsenden Angestelltenbereich wollen wir deutlich stärker werden“, so der Gewerkschafter.

Um noch näher an den Beschäftigten zu sein, setzt die IG Metall auch weiterhin auf Beteiligung. Darum befragt die IG Metall bundesweit bis Ende Februar Mitglieder und Nicht-Mitglieder in rund 6000 Betrieben nach ihren Anforderungen an gute Arbeit.

In Stolberg-Eschweiler beteiligen sich Beschäftigte aus rund 40 Betrieben an der Befragung. Ein Schwerpunkt liegt auf Arbeitszeit-Themen, die den Beschäftigten bereits 2013 bei der vorangegangenen Umfrage besonders wichtig waren. Die Ergebnisse dienen als Orientierung für eine mögliche Arbeitszeit-Forderung in der Metall- und Elektro-Tarifrunde 2018.

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