Eschweiler - Hubertus-Schützen feiern ihre Majestäten

Hubertus-Schützen feiern ihre Majestäten

Von: zsa
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Die St.-Hubertus-Bogenschützen Oberröthgen feierten ihr Schützenfest (v.l.n.r.): 1. Vorsitzender Matthias Esser, das ehemalige Schützenkönigspaar Wilfried und Aggy Bücken, neuer Schülerprinz Maurice Scharfe, das neue Schützenkönigspaar Theo und Petra Keller, und der neue Jungschützenprinz Daniel Keller. Foto: Sandra Ziemons

Eschweiler. Während ihr Prinzen- und Königsschießen Ende Mai aufgrund von Regen und Wind fast sprichwörtlich ins „Wasser gefallen” wäre, konnte sich die Bogenschützengesellschaft St. Hubertus Oberröthgen zu ihrem Schützenfest am Wochenende wahrlich nicht über mangelnden Sonnenschein beklagen.

Jedoch stellten die Rekordtemperaturen die Bogenschützen vor ein anderes Problem: Aufgrund der Hitze fanden nicht so viele Besucher wie in den Vorjahren den Weg zum Festplatz Alte Ziegelei (heutiges Ringofen-Gelände). Gefeiert wurde aber dennoch gut gelaunt und mehr als ausgiebig.

Den Auftakt des viertägigen Höhepunkts des Oberröthgener Schützenjahres bildete nun bereits zum zweiten Mal eine Schlagernacht mit dem Auftritt der „Jägermeister Girls” am Freitagabend mit neuen und alten Hits, präsentiert vom DJ Team Powerplay.

Jugend steht früh auf

Am Samstagabend zogen die Schützen begleitet vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Eschweiler durch Oberröthgen und holten ihr altes sowie neues Königspaar ab. Im Anschluss daran fanden sich die Schützen sowie alle Gäste bereits mehr oder weniger durchgeschwitzt im großen Festzelt ein. Der großen Hitze konnte man schließlich nur mit einem kühlen Bierchen etwas entgegensetzen, und von denen gab es beim Zapfenstreich und Festball der Schützen reichlich.

Mit befreundeten Bruderschaften, Ortsvereinen und den weiteren Gästen feierten die St.-Hubertus-Bogenschützen ihre neuen Majestäten: das neue Schützenkönigspaar Theo und Petra Keller, den neuen Jungschützenprinzen Daniel Keller, sowie den neuen Schülerprinzen Maurice Scharfe.

Für musikalische Unterhaltung sorgten die Stimmungsband „Thunderbirds” und das Trompeterkorps „Eefelkank”. Tänzerische Leckerbissen gab es von der Tanzgruppe der KG Blaue Funken Artillerie und dem Jungendtanzpaar der KG Prinzengilde Bergrath. Und trotz der großen Hitze ließen es sich die Besucher des Festballs nicht nehmen, das eine oder andere Tänzchen aufs Parkett zu legen.

Nach einer durchfeierten Nacht ging es am Sonntagmorgen für die Jugend der St.-Hubertus-Bogenschützen bereits um sieben Uhr mit dem Wecken und dem Abholen des neuen Schützenkönigspaares los. Um 9.30 Uhr fand dann die heilige Messe im Festzelt statt, gefolgt vom traditionellen Frühschoppen.

„Gängelche durch et Dörp”

Am Nachmittag zogen die Oberröthgener Schützen dann mit einem Königs-Festzug unter Beteiligung der befreundeten Schützenbruderschaften St. Hubertus Röthgen, sowie St. Rochus Bergrath, als auch der Ortsvereine, und mit erneuter musikalischer Begleitung durch den Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr durch ihren Ortsteil.

Schützenkönig Theo Keller und seine Frau Petra genossen dabei das schöne Wetter in einer Kutsche, und winkten den - leider wetterbedingt wenigen - Besuchern am Wegesrand freudestrahlend zu. Beim großen Königsball am Abend hatte dann erneut wieder jeder die Gelegenheit, bis tief in die Nacht zu Livemusik von den „Thunderbirds” und „De Fröngde” das Tanzbein zu schwingen.

Auf vielfachen Wunsch von Mitgliedern und Gästen der St.-Hubertus-Bogenschützen bildete wie in alten Zeiten der Montag den Schlusstag des Feiermarathons. Mit einem straffen Programm wie an den Tagen zuvor ging für das neue Schützenkönigspaar Theo und Petra Keller, welche bereits auch 2002 die Königswürde innehielten, weiter.

Morgens machten die Schützen ein „Gängelche durch et Dörp” und kehrten dabei in verschiedenen Gaststätten ein. Am Mittag stärkte man sich dann mit einem Imbiss im Festzelt, zu dem jeder eingeladen war, für den abendlichen Schlussball. Neben musikalischer Unterhaltung mit dem DJ Team Powerplay wurden den Gästen beim Schlussball auch Spiele und Spaß im lockeren Rahmen geboten.

Nach altem Brauch

Natürlich stand auch die traditionelle Ziehung der Verlosungsgewinne auf dem Programm, sowie die oder andere Überraschung. Um Mitternacht hatten die viertägigen Feierlichkeiten jedoch ein Ende, das stimmungsvolle Schützenfest der St.-Hubertus-Bogenschützengesellschaft Oberröthgen wurde nach altem Brauch „begraben” und fand somit einen gelungenen Abschluss.
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