Hotdogs ersetzen beim Sportfest den Power-Riegel

Von: pan
Letzte Aktualisierung:
Der Spaß stand im Vordergrund
Der Spaß stand im Vordergrund, als die Bischöfliche Liebfrauenschule gestern ihr 2. Sportfest feierte. Foto: Patrick Nowicki

Eschweiler. Die Zeugnisnoten stehen fest, die Arbeiten sind geschrieben, die Prüfungen erledigt - an den letzten Tagen vor den Sommerferien lassen es die Schüler in der Regel etwas ruhiger angehen. Nicht so an der Bischöflichen Liebfrauenschule.

Dort mündeten die Projekttage unter dem Motto „Schule in Bewegung” am Donnerstag in das 2. Sportfest, an dem sich 700 Jugendliche beteiligten.

Noch etwas ist besonders an dem Spektakel, das auf dem Schulhof und dem Sportgelände tobte: Die Schüler haben das Programm entscheidend mitgestaltet und organisiert, unterstützt von den beiden SV-Lehrern Thomas Wurm und Julia Michels.

Die 12. Jahrgangsstufe zeichnete die Ergebnisse auf und arbeitete als Schiedsrichter an jeder Station mit. Dass nicht sportliche Höchstleistungen im Vordergrund standen, zeigte sich am Getränkestand. Dort waren Donnerstagmorgen nicht isotonische Durstlöcher und Power-Riegel zu bekommen, sondern die ganze Palette an Getränken und Hotdogs.

„Wir wollen damit die Schulgemeinschaft stärken”, gaben die beiden SV-Sprecherinnen Linda Vetten und Julia Michels als Devise aus. Deshalb waren die sieben Stationen auch so gestaltet, dass jeder mitmachen und erfolgreich sein konnte. Statt Weitwurf stand Zielweitwurf auf dem Programm, Tischtennis wurde mit den Händen und einem Volleyball gespielt und beim Menschenkicker stand ohnehin der Spaß im Mittelpunkt.

Nach dem Wettstreit winkten Wanderpokale und Preise. Neben einer Einzelwertung gab es auch eine Klassenwertung. Der Fairness halber traten die 5. und 6. Klassen gegeneinander an. Die andere Rangliste resultierte aus den Ergebnissen der 8. bis 10. Klassen.

Dem Sportfest waren drei Projekttage vorausgegangen, in denen sich die Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule besonders kreativ zeigten. 43 verschiedene Angebote standen zur Auswahl, die Pennäler hatten also die Qual der Wahl zwischen Sportprojekten, Kunstangeboten und Forschungsaktionen.

So lernten Schüler amerikanische Sportarten wie Baseball kennen, während in der Schule Bilder zur Schöpfungsgeschichte gestaltet wurden und die Theater-AG „Alice im Wunderland” aufführte. Nicht alles fand in den vertrauten Wänden der Bischöflichen Liebfrauenschule statt: Pferdeliebhaber besuchten den CHIO in Aachen und informierten sich auf dem Lohner Hof über Therapeutisches Reiten.

Schüler und Lehrer gemeinsam, das klingt fast schon zu harmonisch. Aber beim Sportfest und den Projekttagen stimmte die Chemie zwischen allen Akteuren. Davon kann man sich auch nach den Sommerferien überzeugen. Die Ergebnisse werden zum Teil ausgestellt. Eventuell werden auch Spots des Radioprojekts über die Lautsprecher der Schule gesendet. Kein Wunder, dass Donnerstag alle Schüler mit Begeisterung dabei waren: So spannend können Ferien gar nicht sein...
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert