„Hospiz-Alaaf“: Ambulanter Hospizdienst feiert 15-Jähriges

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Werben für ihtre Veranstaltung „Karneval und Trauer am 4. Februar im Ratssaal Eschweiler: die Verantwortlichen des Ambulanten Hospizdienstes Eschweiler-Stolberg.

Eschweiler/Stolberg. Wie Karneval und Trauer zusammenhängen, das erläutert der Kölner Pädagoge und Kulturpreisträger des Deutschen Karnevals, Wolfgang Oelsner.

Seit 15 Jahren unterstützen Helferinnen und Helfer Ambulanten Hospizdienstes Patienten mit begrenzter Lebenszeit, Schwerkranke und ihre Familien. Dabei sind nicht Pflege und Haushaltsführung ihre Aufgaben, vielmehr nehmen sie sich Zeit für Gespräche, haben ein offenes Ohr für Probleme und übernehmen die Begleitung der Patienten und ihrer Angehörigen in schwierigen Lebensphasen.

Meist sind die Wünsche und Anliegen der Begleiteten so vielfältig wie die Menschen selbst. Um diesem gerecht zu werden, haben alle Ehrenamtler einen Befähigungskurs absolviert, in dem das nötige Rüstzeug vermittelt wird, mit den Krankenund ihren Familien, aber auch mit sich selbst sorgsam umgehen zu können.Den Anfang machte 1999 Frau Maria Krüger mit der Gründung einer Hospizgruppe in Stolberg.

2002/2003 rief Dr. Götz Sandmann auch in Eschweiler einen Hospizdienst ins Leben, der am 17.3.2004 ins Vereinsregister eingetragen wurde. 2010 fusionierten beide Gruppen zum Ambulanten Hospizdienst Eschweiler/Stolberg e.V.. Der Verein ist auch neben den palliativ arbeitenden Ärzten und Pflegediensten Mitglied und Partner im Palliativnetz Stolberg/Eschweiler e.V..

Mittlerweile sind ca. 30 Begleiter sowie eine Koordinatorin um den Vorsitzenden Edgar Beckmann im Einsatz. Da die Nachfrage nach Begleitungen mehr und mehr zunimmt und der Verein dringend Verstärkung benötigt, ist der 4. Befähigungskurs in Planung. Interessenten wenden sich bitte an Gabriele Schippers, unter Tel. 02403-50 53 81 oder info@ahd-eschweiler-stolberg.de.

Den Auftakt der vielfältigen Jubiläumsveranstaltungen in diesem Jahr macht der Vortragsabend „Karneval und Trauer“ im Ratssaal der Stadt Eschweiler. Die Schirmherrschaft hat der Bürgermeister der Stadt Rudi Bertram übernommen. Laudator wird Norbert Weiland sein, ein Mann, der sich als Präsident des Eschweiler Karnevalskomitees im Karneval bestens auskennt.

Der Kölner Pädagoge und Jugendpsychotherapeut Wolfgang Oelsner, Kulturpreisträger des Deutschen Karnevals, wird in seinem Vortrag erläutern, wie Karneval und Trauer zusammenhängen. Er wird auf seine erfrischend humorvolle Art an die Thematik heranführen und dabei vor so bekannten Lieder wie zum Beispiel „Niemals geht so ganz“ von Trude Herr oder „Wir kommen alle in den Himmel“ von Jupp Schmitz nicht Halt machen.

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