Eschweiler - Hospital sucht Ehrenamtler

Hospital sucht Ehrenamtler

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Freut sich über neue freiwillige Helfer: Das Team der Seelsorger am St.-Antonius-Hospital. Foto: Gerhard Bree

Eschweiler. Das Team der hauptamtlichen Seelsorger am St.-Antonius-Hospital in Eschweiler ist dabei, den Freiwilligendienst ehrenamtlicher Seelsorger für die Nacht auszubauen. Damit in der Nacht Kranke mit ihren Anliegen sowie Sterbende und deren Angehörige nicht alleine bleiben, werden weitere freiwillige ehrenamtliche Seelsorger und Seelsorgerinnen für diesen besonderen Dienst gesucht.

Besonders gesucht werden Menschen, die aus ihrem christlichen Glauben und ihrer Menschenliebe heraus Kranken und Sterbenden beistehen möchten, damit diese auf ihrem letzten Weg nicht alleine bleiben.

Die Dienstbereitschaft umfasst eine Nacht im Monat in der Zeit von 20 bis 8 Uhr. Es geht darum Kontakt zu halten, zuzuhören und auf Wunsch auch zu beten. Für diese Gespräche ist in etwa die Zeit bis 22 Uhr vorgesehen. Ist es bis dahin ersichtlich, dass die Nacht ruhig verlaufen wird, liegt es im Ermessen des ehrenamtlichen Seelsorgers, ob er die Nacht in Rufbereitschaft zu Hause oder aber im Krankenhaus verbringt.

Vorbereitung

An sechs Ausbildungswochenenden werden die Freiwilligen auf ihre seelsorgerische Tätigkeit vorbereitet. Im Zentrum steht hier der Ehrenamtler selbst. Die Selbstvergewisserung sei nötig, damit der ehrenamtliche Seelsorger nicht nur den Menschen, zu denen er gerufen wird, die nötige Sensibilität entgegenbringe, sondern auch ein Rüstzeug erhalte, die schwierigen Situationen zu ertragen und aushalten zu können, erklärt das hauptamtliche Seelsorge-Team. Unterstützt wird dieser letzte Aspekt mit Reflexionen zum eigenen Glauben.

Der nächste Schritt der Ausbildung stellt die verschiedenen Phasen des Sterbens vor. Der Umgang mit diesen verschiedenen Phasen wird intensiv in Rollenspielen geübt. Dabei geht es um das Erlernen von Gesprächstechniken und christlichen Verabschiedungsritualen.

Der Schwerkranke oder Sterbende soll sich in seinem Leid, seiner Angst, seinem Zorn ernst genommen und angenommen fühlen. Wenn es der Patient und seine Angehörigen wünschen, kann der ehrenamtliche Seelsorger mit ihnen beten und sie segnen. Die Würde des Leidenden steht im Mittelpunkt.

Die Praxis kann dennoch Unvorhergesehenes mit sich bringen. Daher bleiben hauptamtliche und ehrenamtliche Seelsorge in engem Austausch. Am Samstag, 1. Juli, findet ein Kennenlern- und Auswahltag im St.-Antonius-Hospital statt. Interessenten können sich beim hauptamtlichen Seelsorge-Team unter Telefon 762096 oder per E-Mail an seelsorge@sah-eschweiler.de melden.

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