Eschweiler - Honorige Herren mit munteren Absichten

Honorige Herren mit munteren Absichten

Von: ran
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Die „Jupp-Carduck-Gesellschaf
Die „Jupp-Carduck-Gesellschaft”: Werner Henkelmann, Guido Streußer, Klaus Delille, Michael Henkel und „Äu” Lersch (v. l.). Foto: Röchter

Eschweiler. Die Indestadt ist seit jeher eine echte Karnevalshochburg. Doch an einem „jecken” Datum herrschte bisher Leerlauf: Am 11.11. Dies wird sich ändern.

Zu diesem Zweck riefen nämlich mit Klaus Delille, Michael Henkel, Guido Streußer, Karl-August „Äu” Lersch und Werner Henkelmann fünf „Fastelovendsjecke” die „Jupp Carduck Gesellschaft” ins Leben. Das Quintett verfolgt dabei ausschließlich ein Ziel: die Organisation einer Veranstaltung zur offiziellen Eröffnung des Karnevals an jedem 11. November. Also noch etwas mehr als zwei Monate, dann steigt auf dem Marktplatz die Premiere.

„Die Jupp-Carduck-Gesellschaft ist ein nicht eingetragener Verein und arbeitet nicht gewinnorientiert. Es handelt sich nicht um eine Karnevalsgesellschaft und wir stehen weder in Konkurrenz zu den Karnevalsvereinen noch zum Karnevalskomitee”, betont Klaus Delille ausdrücklich auch im Namen seiner Mitstreiter. „Es geht vielmehr darum, den Indestädtern, die am 11. 11. die Fastelovend offiziell begrüßen wollen, die Gelegenheit dazu zu geben. Bisher mussten sie dafür in andere Hochburgen reisen”, ergänzt Werner Henkelmann.

Die Idee zu einer Veranstaltung am 11. November entstand, natürlich, am Morgen des Heiligen Abends. Konkrete Gespräche werden seit Mai geführt. Die Namensfindung war dabei schnell abgeschlossen. „Wir wollen mit unserem Namen einen Mann ehren, der nicht nur in Eschweiler karnevalistische Geschichte geschrieben hat”, verdeutlicht Klaus Delille. Natürlich wurden die Töchter des am Karnevalssonntag 2009 verstorbenen jahrzehntelangen Komiteepräsidenten um ihr Einverständnis gebeten. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies nicht im Sinne unseres Vaters gewesen wäre”, fiel die Antwort von Gaby Pieta und ihrer Schwester Annemarie Naujoks positiv aus.

In Sachen Programm blickt das Quintett dem 11. November optimistisch entgegen: „Wir stehen in guten Gesprächen mit Fanfarenkorps und Mundartgruppen. Auch Reden sowie Tanzauftritte schweben uns vor”, ist „Äu” Lersch überzeugt, die Bühne mit Leben füllen zu können. „Dabei orientieren wir uns an Jupp Carducks Leitspruch von einer ,zotenfreien Narretei. Wir wollen den Menschen eine bodenständige Fastelovend bieten”, unterstreichen auch Michael Henkel und Guido Streußer.

Dass der Auftakt zur kommenden Session der richtige Zeitpunkt ist, steht für die „Jupp-Carduck-Gesellschaftler” außer Frage: „Wenn nicht am 11.11.2011, wann dann?”, fragt Klaus Delille.
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