Eschweiler - Höhere Handelsschule: Sprungbrett in den Job

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Höhere Handelsschule: Sprungbrett in den Job

Von: ran
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Sagen als Lehrer des Berufskollegs Eschweiler dem Fachkräftemangel den Kampf an: Peter Haepp, Michael Joußen, Thomas Gurdon (sitzend), Sascha Pütz, Hans Clermont und Dirk Kantlehner (v. l.). Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Fachkräftemangel! Ein Schlagwort, dass immer wieder von Vertretern der Wirtschaft und der Industrie benutzt wird, um zu zeigen, dass durchaus Ausbildungsplätze vorhanden sind, diese aber immer häufiger nicht adäquat besetzt werden können. Diesem Zustand den Kampf anzusagen, gehört zu den Hauptaufgaben der Verantwortlichen des Berufskollegs Eschweiler.

„Eine gute Grundlage für den beruflichen Einstieg sowohl in den Wirtschafts- als auch in den Verwaltungsbereich ist der Abschluss der zweijährigen Höheren Berufsfachschule (Höhere Handelsschule)“, erklärt Bildungsgangleiter Peter Haepp und erhält Zustimmung von seinem Chef.

„Die Höhere Handelsschule ist eine Marke für sich und gilt als Voraussetzung für zahlreiche Ausbildungen“, so Schulleiter Thomas Gurdon.

Informationen über die Voraussetzungen zum Besuch dieser Schulform und die Chancen, die ein solcher Abschluss bietet, aber auch über die Gelegenheit, am Berufskolleg Eschweiler den Weg zum vollständigen Fachabitur in ebenfalls zwei Jahren zurückzulegen, gibt es am Mittwoch, 21. Januar, um 19 Uhr im Pädagogischen Zentrum des Berufskollegs, August-Thyssen-Straße 15. Bei dieser Informationsveranstaltung werden Beratungslehrer Hans Clermont, Peter Haepp sowie Michael Joußen, der für den technischen Bereich der Höheren Berufsfachschule, der am Berufskolleg Eschweiler die Profile Automatisierungs- und Informationstechnik umfasst, verantwortlich zeichnet, referieren und Fragen der Zuhörer beantworten.

„Die zahlreichen Wege und Möglichkeiten bieten Chancen, können aber gerade auf die Schüler auch verwirrend wirken. Tatsache ist, dass Unternehmen Auszubildende und Schüler Ausbildungsplätze suchen, es aber dennoch zu oft zwischen den Unternehmen und den Schülern, die immer mehr Praktika absolvieren, ohne ihre Unsicherheit abzulegen, nicht passt. Zu den Gründen zählt häufig, dass richtige Informationen, aber auch Kenntnisse bei den Ausbildungsplatz-Suchenden fehlen“, weiß Thomas Gurdon.

Im Rahmen des von der NRW-Landesregierung ins Leben gerufenen Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ gelte es, sich als Schule in Sachen Abschlussorientierung, Ausbildungsvorbereitung und Durchlässigkeit noch weiter zu verbessern und die Schüler so schnell als möglich in die Ausbildung zu bringen.

Klar sei, dass in Deutschland ein Mangel an Facharbeitern, nicht an Studenten herrsche. „Es fehlen zu viele gute Fachkräfte. Wer nach einer guten Ausbildung in diese Lücke hineinsticht, braucht sich mit hoher Wahrscheinlichkeit keine Sorgen um einen Arbeitsplatz zu machen“, unterstreicht Hans Clermont, der viele Jahre lang als Beratungslehrer die an das Berufskolleg Eschweiler abgebenden weiterführenden Schulen aufsuchte. Eine Aufgabe, die sich in der Zukunft die Lehrer Heidi Andres, Dirk Kantlehner und Sascha Pütz teilen werden.

Generell würden die Anforderungen im Berufsleben immer höher, so dass ein guter Schulabschluss weiter an Bedeutung gewinne. „In den technischen Berufen wird in Zukunft nichts mehr ohne Kenntnisse in Sachen Programmierung gehen“, nennt Michael Joußen ein Beispiel. „Deshalb ist es ein großer Pluspunkt für unsere Schule, dass wir neben dem Berufskolleg in Hennef das einzige Berufskolleg im Regierungsbezirk Köln sind, das sowohl die Automatisierungs- als auch die Informationstechnik anbietet“, betont der Pädagoge.

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