„Hocker-Rocker“ Markus Krebs: Ruhrpott-Charme im Talbahnhof

Letzte Aktualisierung:
11411246.jpg
Der „Hocker-Rocker“ Markus Krebs bei seinem Auftritt im Eschweiler Talbahnhof. Foto: Anna Fitscher
11383993.jpg
c
11383992.jpg

Eschweiler. Er gehört momentan wohl zu den gefragtesten Comedians in ganz Deutschland: Markus Krebs. Im Zuge seines zweiten Soloprogramms „Hocker-Rocker“, machte der gebürtige Duisburger am vergangenen Montagabend auch Halt im Eschweiler Talbahnhof.

Herrlich unaufgeregt

„Normalerweise fang ich immer so an: Kommt einer mit zwei linken Füßen in ein Schuhgeschäft und fragt ‚Entschuldigung, haben Sie Flip Flips?‘“, startete Markus Krebs sein Programm. Wer ihn kennt, kennt auch diesen Gag, der sich mittlerweile zum Klassiker etabliert hat. Das Schöne: Lachen kann man über solche „Flachwitze“ immer. Besonders dann, wenn der Comedian sie in seiner herrlich unaufgeregten und trocknen Art und Weise erzählt.

Auch erzählte Krebs von seiner Jugend, und davon, wie er in Bars und Clubs in Duisburg Frauen ansprach.

Auf einen Anmachspruch erhielt er einmal von einer jungen Frau die Antwort „Du, ich bin nicht dein Typ. Ich kann sehen.“ Generell sei das mit den Frauen so eine Sache: man solle sie einfach nicht heiraten. Denn dann geht laut Krebs das Diskutieren los. „Dann stellen die nämlich auf einmal Fragen. Sowas wie: ‚Wer ist die, die hier zwischen uns liegt?‘ oder: ‘Wo warst du die letzten vier Tage?‘“ Ruhrpott-Charme eben.

Für etliche Lacher sorgte auch die Geschichte rund um den Ausflug seines Kegelclubs „Udo zahlt alles“ auf die Reeperbahn nach Hamburg. Alleine die Hinreise in die Hansestadt wies einige Herausforderungen auf: In dem gemieteten Reisebus hatten Krebs und seine Freunde Rollo, Armin, Iggi und Udo als Sitznachbarn einen Kasten Pils – und keine Toilette im Bus.

Doppeldeutigkeiten

Der Duisburger versteht es wie kein Zweiter mit Wortwitz, Doppeldeutigkeiten und Anekdoten aus seinem eigenen bewegten Leben sein Publikum zum Lachen zu bringen.

Krebs ist übrigens gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann, hatte etliche Jobs: vom Verkaufen von Tannenbäumen bis hin zum Vize-Baumarktleiter war alles dabei. Die Liebe zu seinem jetzigen Job geht jedoch unter die Haut: „Auswärtssieg 18.11.2011“ ließ der Comedian sich auf die Innenseite seines rechten Unterarms tätowieren – da gewann er den „RTL Comedy Grand Prix“, der letztlich der Durchbruch zu seiner heutigen einzigartigen Karriere war.

Witzecontest für die Gäste

Bevor es in die Pause ging, animierte Krebs seine Zuschauer noch, bei einem Witzecontest mitzumachen. Alle die wollten, durften ihre Lieblingswitze aufschreiben. Der beste sollte im Anschluss gekürt werden. „Aber keine rechte Scheiße und nix was unter die Gürtellinie geht“, meinte der Duisburger noch. Der Gewinner erhielt an diesem Abend eine DVD mit dem „Hocker Rocker“ Programm.

Nächster Besuch geplant

Im nächsten Jahr wird der Ruhrpottler mit seinem dritten Live Programm „Permanent Panne“ auf Tour gehen. Natürlich ist auch wieder ein Auftritt im Eschweiler Talbahnhof geplant.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert