Hobbykünstler warten auf dem Weihnachtsmarkt auf die Besucher

Von: irmi
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Für die Besucher gibt es auf dem Weihnachtsmarkt allerlei Leckeres.
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Der Nikolaus erntete am Freitag einige verwunderte Blicke. Kein Wunder, bei der Größe. Foto: Irmgard Röhseler

Eschweiler. Auch der Weihnachtsbaum ließ grüßen, als Bürgermeister Rudi Bertram und Citymanagementvereins-Vorsitzender Klaus-Dieter Bartholomy Freitagnachmittag den Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz eröffnete und die heftigen Sturmböen ein Päckchen von der Tanne wehten.

Doch hartgesotten, wie die Indestädter nun mal sind, wollten viele Menschen die feierliche Eröffnung nicht verpassen. Schön eingemummelt in dicken Daunenjacken, mit Mütze, Schal und Handschuhen bekleidet und einem heißen Glühwein in der Hand ließ es sich schon gut aushalten. Und die Vorfreude hat sich gelohnt.

Ganz besinnlich

Die Indestadt hat endlich wieder einen Weihnachtsmarkt. Am Freitag öffnete die kleine hübsch gestaltete Budenstadt mit dem großen Weihnachtszelt auf dem Marktplatz feierlich ihre Pforten. Und zwar ganz besinnlich zu weihnachtlichen Klängen der Turmbläser und mit der Begrüßung von Bürgermeister Rudi Bertram. Und mit dem Besuch des Nikolaus, der alle Blicke auf sich zog, denn statt mit der Kutsche anzureisen, kam der Weihnachtsmann auf riesigen Stelzen in Eschweiler an. Da machten die Kinder schon große Augen, als sich der riesige Weihnachtsmann zu ihnen herunterbeugte und ihnen rote Äpfel und Weckmänner schenkte.

400 Quadratmeter großes Zelt

Wem das Wetter zu kalt und ungemütlich war, konnte sich in dem 400 Quadratmeter großen Zelt, in dem 32 Hobbykünstler ihre selbstgefertigten Werke präsentieren, aufwärmen und gleichzeitig wunderschöne Sachen kaufen, unter anderem Räucherstäbchen und Duftöle, Holzarbeiten, Krippen, Engel, Häkelarbeiten, Weihnachtsschmuck, Grußkarten, Bilder, Schmuck, Deko aus Aludraht, Kosmetik, Salzlampen, Teelichthalter, Mützen, Schals, Kerzen und vieles vieles mehr.

Auch der Besuch an den kleinen Buden, die sich wie ein Rondell um das Zelt herum schmiegen, lohnt sich. Hier kann man das ein oder andere Präsent für seine Lieben erstehen und sich bei einem heißen Glühwein und Punsch zwischendurch mal die kalten Finger und die „Seele“ wärmen. In den Außenbuden findet man Nähereien, Stricksachen, einen Stand mit frischem Obst und Schokolade und eine „Weinstube“.

Und was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne gegrillte Rostbratwurst, Pommes frites und Backfisch?

Weihnachtlicher Lichterglanz

Wer es nicht so deftig mag, sollte die kleinen Köstlichkeiten an der Feinschmecker-Bude kosten. Dort gab es am Freitag beispielsweise frische Austern und Gans im Bratapfel mit einem Gläschen Cremont. Süße Schleckermäuler kommen an den Ständen mit Waffeln, Crepes, Mandeln und Zuckerwatte auf ihre Kosten. Für die Kleinen dreht sich ein buntes Karussell im weihnachtlichen Lichterglanz.

Den musikalischen Auftakt machten dann die Kaafsäck aus Dürwiß, die am frühen Abend auf der Marktbühne mit weihnachtlichen Klängen das Publikum bezauberten.

Morgen geht‘s weiter im Programm: um 13 Uhr präsentiert sich die Jugendmusikschule mit 45 Kindern unter der Leitung von Milena Milhaus; um 17 Uhr die Turmbläser und um 18 Uhr die Phoenix-Big-Band.

Weihnachtliche Weisen

Am Sonntag, 14. Dezember, ist die Jugendmusikschule mit fünf Schlagzeugschülern unter der Leitung von Marc Hermanns auf der Marktbühne zu erleben, um 17 Uhr das Phoenix-Trio/Quartett, um 18 Uhr die Phoenix-Big-Band und um 20 Uhr Brass und Spass mit weihnachtlichen Weisen.

Es war ein schöner Auftakt – trotz Sturm und Regen.

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