Himmelfahrt durch die Grüne Hölle der Eifel

Von: rfr
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Jochen Krumbachs Arbeitsgerät beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring: der Lexus L-FA.

Eschweiler/Nürburgring. Auf der wohl anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt tummeln sich am Himmelfahrtswochenende vom 13. bis 16. Mai weltbekannte Piloten und Nordschleifenspezialisten, Werksteams und bestens aussortierte Mannschaften aus der Langstreckenszene am Ring.

Darunter auch Jochen Krumbach aus Eschweiler der zusammen mit Armin Hahne (Wimbach) und dem ehemaligen Formel1-Piloten Andr Lotterer (Duisburg) an auf dem Lexus LF-A an den Start gehen wird.

Wie bisher setzt das Gazoo Racing-Team die japanischen Supersportler ein. Die Basis bildet die Straßenversion des Sportcoups, die von einem 560 PS starken Zehnzylinder angetrieben wird. Der Mittelmotor-Sportler erreicht in 3,7 Sekunden Tempo 100 erreichen und ist über 325 km/h schnell. Im Gegensatz zu den Prototypen der vergangenen Jahre werden die diesjährigen Rennwagen mehr von der Serie abweichen. So steht die Leistungsmaximierung und die Gewichtsreduzierung im Vordergrund. Mehr Drehmoment und der Verzicht auf überflüssigen Ballast sollen den Lexus LF-A konkurrenzfähig machen.

Dazu gehört auch ein Wechsel der Bereifung von 20 auf 18 Zoll sowie eine optimierte Aerodynamik. Das die Modifikationen erfolgreich waren belegte das Team um den Indestädter Jochen Krumbach bereits bei der Langstreckenmeisterschaft bei einem 4h-Rennen. Jochen Krumbach fuhr gemeinsam mit Armin Hahne und dem japanischen Nachwuchstalent Kazaya Ohshima den Klassensieg in der SP8-Wertung für Fahrzeuge mit seriennahem Motor ein. In der Gesamtwertung überquerte der LFA des Teams Hahne/Ohshima/Krumbach als 17. von 142 gewerteten Autos die Ziellinie.

Aber der Kampf um die Spitze beim 24h-Rennen wird hart sein. Die Konkurrenz geht mit ebenso beeindruckenden Sportwagen an den Start. Darunter Audi R8 und Aston Martin, Ascari und BMW M3, Porsche 911 GT3 R und Ferrari, Ginetta, Corvette und die Doge Viper. Werksteams und -fahrer von Audi, BMW und Porsche greifen ebenso in den Kampf an der Spitze ein wie die besten Privatiers der Nordschleifenszene. Jochen Krumbach darf sich auf Konkurrenz aus der eigenen Familie freuen. Andr Krumbach, der Bruder von Jochen, geht gleich auf zwei Porsche Rennwagen an den Start.

Ein Dutzend ganz heißer Gesamtsiegkandidaten und eine ganze Armada von Verfolgern - die über 200000 erwarteten Zuschauer dürfen sich auf einen Fight der Superlative freuen.
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