Eschweiler - Helles Licht in dunkler Zeit

Helles Licht in dunkler Zeit

Von: jope
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Festliche Klänge: der Frauenchor St. Jöris (links Solistin Annika Rolle) beim adventlichen Benefizkonzert in der Pfarrkirche.
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Eschweiler. Die Tage rund um den zweiten Advent sind trotz Dunkelheit draußen im Jahreskalender der Kirche von einer inneren Helligkeit umstrahlt. Die Feste des Heiligen Nikolaus, der Unbefleckten Empfängnis Mariens und auch etwa der Heiligen Luzia weisen auf das große Licht hin, dass durch die Geburt des Heilands in die Welt gekommen ist.

Darauf machte Pfarrer Dr. Reiner Hennes in seiner Begrüßung anlässlich des traditionellen Adventskonzertes von Frauenchor St. Jöris und Kirchenchor (Männerchor) St. Georgius in der gutbesuchten St. Jöriser Pfarrkirche aufmerksam.

Noch eine zweite Begrüßungsansprache gab es beim vorweihnachtlichen Singen: Schwester Veronika Stolze stellte soziale Projekte des Franziska-Schervier-Ordens in Aachen vor. Die Spenden des Konzertes kommen nämlich der Aachener Franziska-Schervier-Stube zugute. Die Hilfe für Menschen ohne Wohnung und Essen – gedacht als Stärkung und Hilfe zur Selbsthilfe – bekomme beim Blick auf den Heiland in der Krippe eine besondere Akualität.

Das Konzert selbst bot wieder eine schöne Vielfalt alter und moderner adventlicher Chorsätze. Sie wurden wechselweise vom Frauenchor unter der Leitung von Katja Henkes-Rolle und dem Kirchenchor unter dem Dirigat von Achim Prinz vorgetragen. Im Wechsel erklang der Gesang auch a cappella und unterstützt von einem kleinen Instrumentalensemble: Tabea Popien, Suel-Gi Seok (Violine), Carolin Rolle (Violoncello) und Alexander Nell (Klavier).

Als Solisten überzeugten Annika Rolle (im Frauenchor beim „Puer Natus“ von Esterházy und beim gemeinsamen Finale „Lobet Christen, euren Heiland“) und Hermann-Josef Büttgen, der bei „Es blüht eine Rose zur Weihnahtszeit“ in einer sonst selten zu sehenden Personalunion als Solo-Sänger und Dirigent zu sehen war.

Dies geschieht in St. Jöris aber hier und da, wenn Achim Prinz den Chorgesang am Klavier begleitet. So war es auch bei dem schönen, gospelartigen „Shine on Me“, wobei sich erneut Hermann-Josef Büttgen als Co-Dirigent bewährte. Der Männerchor gefiel zudem mit einigen bemerkenswerten A-cappella-Gesängen, wie beim Credo von Wilhelm Heinrichs und dem „Veni Jesu“ von Luigi Cherubini.

Gleich dreisprachig überzeugte der Frauenchor: in Latein beim „Ave Jesu carissime“ und „Jubilate Deo“ sowie erwähntem „Puer Natus“, in Deutsch („Hört der Engel helle Lieder“) und dann in Englisch. Beim „A Claire Bendiction“ zeigten die Sängerinnen um Katja Henkes-Rolle ihre Kennerschaft des Werkes von Rutter, der immer wieder einmal auf dem Programm der Chorkonzerte steht.

Zum „Markenzeichen“ der Adventskonzerte in St. Jöris gehört das Mitsingen der Besucher: „Nun freut Euch ihr Christen“ erklang ebenso wie „Macht hoch die Tür“, wobei sich über dem Gesang der Zuhörer ein reizvoller, „strahlender“ Tonsatz von Katja Henkes-Rolle erhob – angestimmt vom Frauenchor.

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