Eschweiler - Heiße Reifen und atemberaubende Stunts

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Heiße Reifen und atemberaubende Stunts

Von: Jana Röhseler
Letzte Aktualisierung:
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Kaum zu glauben, aber wahr: Aus diesen lodernden Flammen ging anschließend ein quicklebendiger Fahrer hervor.
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„Autozerstörung pur“ hieß es am Ende der Stuntshow, als Toni Lauenburger mit seinem Monstertruck „Hellboy“ drei Kleinwagen überrollte.
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Spektakuläre Stunts, laute Motoren und begeisterte Zuschauer: Die Motorstuntshow der Familie Traber auf dem Drieschplatz war ein voller Erfolg. Foto: Jana Röhseler

Eschweiler. Sie springen mit ihren Motorrädern durch Feuerreifen, und über Autos, brettern mit ihren Sportwagen auf zwei Reifen um die Kurve, überschlagen sich und zerstören so manchen Kleinwagen mit ihren Monstertrucks.

Die Rede ist von der Stuntmen-Familie Traber. Mit ihrer Motorstunt-Show „Super-Show auf heißen Reifen“ war sie am Sonntag wieder in Eschweiler auf dem Drieschplatz zu Gast und lockte hunderte gespannte Besucher an, die nicht enttäuscht wurden. Wer hier jedoch Entspannung und Ruhe suchte, war definitiv fehl am Platz. Schon zu Beginn der 90-minütigen Show sorgten die Jüngsten unter den Artisten für so manchen Schreckensmoment. Der elfjährige Louis Traber und der 19-jährige Marcel Traber zeigten ihr Können auf ihren Motorrädern und Quads, sprangen über Rampen und ernteten jede Menge Applaus vom begeisterten Publikum. Weiter ging es mit Johnny Traber. Der Juniorenmeister im Motorradspringen über Autos machte bereits mit fünf Jahren seinen ersten Sprung über drei Autos. Heute, mit 36 Jahren, schafft er es sogar über acht PKW und ist damit einer der Besten in Europa.

Natürlich durfte auch eine Show-Einlage vom Chef der Truppe nicht fehlen. Hans-Lutz Traber, Rekordhalter im Autofahren auf zwei Rädern, ließ die Herzen der Motorsportbegeisterten höher schlagen. Zwischendurch sorgte Clown „Lulu“ mit seinem sprechenden VW-Käfer immer wieder für Aufruhr und entlockte vor allem den Kleinsten so manches Mal ein herzliches Lachen.

In der Pause konnte man sich die Fahrzeuge einmal genauer ansehen. Besonders beliebt waren dabei natürlich die beiden Monstertrucks. Mit 460 PS und einem Gewicht von etwa vier Tonnen boten die „Autozerstörer“ ein beeindruckendes Bild. Die imposante Größe der Viertonner kam besonders gut zur Geltung, als sich die neugierigen Mädchen und Jungen neben sie stellten und gerade mal bis zur Hälfte der Reifen ragten.

Gewagte Action-Stunts

Auch der kleine Niklas war begeistert von den „Riesenautos“, wie er sie nannte: „Die sind auf jeden Fall am coolsten!“, freute er sich schon auf die anstehende Showeinlage mit dem „Hellboy“, von dem er gar nicht genug Fotos machen konnte.

Und Niklas musste nicht lange warten: Nach der Pause und ein paar sehr gewagten „Action-Stunts“, bei dem mehrere Wagen sich überschlugen, ineinander und durch brennende Holzbretter rasten, kamen sie endlich: die Monstertrucks.

Der Fahrer des „Hellboy“, Toni Lauenburger, hat in seiner Laufbahn als Autozerstörer mehr als 6000 Wagen schrottplatzreif „zerlegt“. So mussten auch drei Kleinwagen „dran glauben“, als Lauenburger mit seinem Monstertruck den Drieschplatz befuhr. Innerhalb weniger Minuten erinnerten die PKW, die der Auto-Crashspezialist mit seinem 460-PS-starken Truck dreimal überrollte, nur noch an Blechdosen, wenn nicht sogar Briefmarken.

Die Zuschauer, die Benzin schnuppern, heiße Reifen und aufregende Motorstunts erleben wollten, wurden bei der spektakulären Stuntshow von Familie Traber nicht enttäuscht.

Sie sorgte bei Jung und Alt für jede Menge Nervenkitzel und bot den Zuschauern so eine atemberaubende Alternative zum klassischen Familien-Sonntag. Übrigens: Die Traber-Truppe sucht für ihre Show immer wieder Schrottautos.

Altwagenbesitzer können sich unter Telefon 0163/7701999 melden und ihre Autos gegen einige Freikarten für die nächste Motorstunt-Show eintauschen.

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