Heimplatz: Vortrag im Rathaus klärt über Unterhalt auf

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Referiert im Rathaus: Rechtsanwalt und Steuerberater Michael Bogalski aus Düren.

Eschweiler. Die Frage, wann und inwieweit Kinder für die Pflegekosten und den Unterhalt ihrer Eltern aufkommen müssen, beschäftigt viele Menschen.

Am Dienstag, 22. September, wird ab 18.45 Uhr der Rechtsanwalt und Steuerberater Michael Bogalski im Rahmen einer Angehörigenschulung des Amtes für Altenarbeit der Städteregion und der AOK Rheinland/Hamburg im Eschweiler Rathaus mit dieser komplexen Thematik befassen. Kooperationspartner dieses Abends sind die Stadt Eschweiler und die Alzheimer-Gesellschaft.

Mit der steigenden Lebenserwartung nimmt zwangsläufig auch die Zahl der pflegebedürftigen Menschen zu. Da aufgrund der gesellschaftlichen Veränderungen die Versorgung innerhalb der eigenen Familie vielfach nicht sichergestellt werden kann, ist die Unterbringung in einem Pflegeheim oftmals unumgänglich. „In den wenigsten Fällen reichen die eigenen Rentenbezüge des Pflegebedürftigen aus, um die zum Teil sehr hohen Unterbringungskosten im Heim zu bezahlen“, sagt Michael Bogalski. Für betroffene Senioren ist dies weit weniger dramatisch als für ihre Kinder, da zunächst das Sozialamt die Kosten übernimmt. „Im nächsten Schritt wendet sich der Sozialhilfeträger aber an die Kinder“, sagt der Rechtsanwalt.

Mit der Überprüfung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse wird die sogenannte „Leistungsfähigkeit“ ermittelt. Das kann dazu führen, dass der Nachwuchs zum Elternunterhalt herangezogen wird. Der Experte wird erläutern, welche Einkommensgrenzen dabei gelten. Von besonderer Bedeutung ist dabei, welche Ausgaben das zu berücksichtigende Einkommen mindern. Viele Fragen werfen auch Schenkungen und Eigentumsübertragungen an Immobilien auf.

Die Teilnahme am Infoabend ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich bei Peter Toporowski: Telefon 02403/71678.

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